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Ausbeutung am Arbeitsplatz

  • Filed under: Arbeit
Donnerstag
Feb 4,2010

Ausbeutung am Arbeitsplatz kann in vielen Formen bestehen. Dieses Verhalten von Arbeitgebern verschärft sich im Regelfall in Zeiten, in denen der Arbeitsplatzmarkt ohnehin angespannt ist. Mitarbeiter scheuen die Konfrontation und dulden so häufig die Ausbeutung am Arbeitsplatz, obwohl sie sich des Unrechts bewusst sind.

Die Ausbeutung kann übrigens nicht nur im Hinblick auf Arbeitszeiten und Aufgabenübertragungen erfolgen. Auch sexuelle Ausbeutung am Arbeitsplatz kann gegeben sein, auch wenn diese nach öffentlichen Zahlen nicht die Ausmaße annimmt, die für sonstige Fälle der Ausbeutung bekannt sind.

Häufig ist eine Ausbeutung in der Form gegeben, dass ein Gehalt oder Lohn vereinbart wurde, hier aber vom Arbeitnehmer Leistungen in zusätzlicher Form zu erbringen sind, die in dieser Form weder durch Freizeit noch durch Entgelt beglichen werden. Der Arbeitnehmer muss hier entweder Aufgaben mit übernehmen, die seinem Tätigkeitsfeld gemäß Arbeitsvertrag nicht entsprechen oder er muss Mehrarbeit leisten, die auch nicht bezahlt oder mit Freizeit abgegolten wird.

Gerade das Thema Mehrarbeit ist ein sehr komplexes Themengebiet im Rahmen des Arbeitsrechts. So kann ein Arbeitnehmer in einigen Fällen natürlich zu Mehrarbeit verpflichtet sein. Dass sich der Arbeitgeber aber daraus das Recht auf die Leistungen erwirkt, ohne hierfür zu zahlen oder Freizeit zu gewähren, ist eine Form der Ausbeutung am Arbeitsplatz. Besonders in kleineren Unternehmen, die zudem häufig keine Arbeitnehmervertreter aufweisen können, ist die Ausbeutung am Arbeitsplatz ein nicht seltenes Thema.

Um diesem Verhaltensmuster gegenzusteuern, sollte der Mitarbeiter das Gespräch mit den Vorgesetzten suchen. Arbeitsverträge sollten angepasst und hinsichtlich der Arbeitsstunden geklärt werden. Zusatzvereinbarungen wie Überstunden und deren Abgeltung sollten schriftlich für beide Seiten fixiert werden. Gerade in Fällen der sexuellen Ausbeutung kann es sinnvoll sein, sich arbeitnehmerseitige Unterstützung zur Seite zu holen, da hier ein Gespräch keine Lösung des Problems darstellt.

Schweigen aus Angst um den Arbeitsplatz ist sicherlich der falsche Lösungsansatz, der das Problem nicht lösen wird.

Freitag
Dez 26,2008

Immer mehr Menschen leiden unter Rückenschmerzen und vorwiegend sind Menschen mit sitzenden Tätigkeiten betroffen. Wenn der Büroalltag durch Rückenschmerzen zur Qual wird, dann sollten Betroffene dringend handeln. Wie man im Büro vorbeugen kann und effektiv gegen Schmerzen vorgehen kann, ist erlernbar.

Falsch eingestellte Bürostühle, falsche Tischhöhen und Monitore die im falschen Winkel eingestellt sind, all dies führt zu Rückenschmerzen und Verspannungen. Rückenschmerzen sind nicht nur störend, sondern beeinträchtigt auch die Arbeit, da durch die Schmerzen die Konzentrationsfähigkeit stark nach lässt. Schon durch die richtigen Einstellungen von Büromöbeln und Monitoren kann man einiges gut machen und Verspannungen vermeiden. Leider reicht dies häufig nicht aus um den Rückenschmerzen Herr zu werden und so sollte im Büro grundsätzlich aktives Sitzen praktiziert werden. Aktives Sitzen bedeutet möglichst häufig die Sitzposition zu verändern und dadurch den Rücken zu entlasten. Idealer Weise sollte bei chronischen Rückenschmerzen an Stelle des Bürostuhls lieber ein Sitzball genutzt werden, denn dieser entlastet die Wirbelsäule beim Sitzen und automatisiert das aktive Sitzen.

Um die Rückenmuskulatur zu stärken sollte Gymnastik in den täglichen Ablauf mit eingeplant werden. Empfehlenswert ist verordnete Krankengymnastik, doch auch Qi Gong bietet sich an um den Rückenschmerzen zu Leibe zu rücken. Spezielle Kurse in Fitnessstudios und Volkshochschulen bieten neben guter Anleitung auch die Möglichkeit Kontakte zu anderen Betroffenen aufzubauen, sodass ein Austausch möglich wird. Bewegung ist das A und O um einen Ausgleich zum sitzenden Bürojob zu schaffen.Neben Gymnastik kann Schwimmen, Radfahren, Joggen und viel mehr den Bewegungsmangel ausgleichen.

Zusätzlich sollte man gegen vorhandene Verspannungen vorgehen. Eine Möglichkeit hierzu sind medizinische Massagen, doch auch mobile Masseure bieten sich an um gegen Verspannungen direkt am Arbeitsplatz vorzugehen. Einige Firmen unterstützen ihre Mitarbeiter und bestellen einmal die Woche einen mobilen Masseur ins Büro, sodass alle interessierten Mitarbeiter sich massieren lassen können. Eine Nachfrage bei Vorgesetzten kann lohnen, denn häufig braucht es nur eine gezielte Anregung, denn häufig leiden auch Vorgesetzte an Verspannungen und wissen darum, dass durch Verspannungen und Rückenschmerzen die Konzentration und die Leistungsfähigkeit nach lässt. Größere Firmen bieten sogar Fitnessräume für ihre Mitarbeiter an und unterstützen diese auch mit weiteren Maßnahmen bei der Bekämpfung von Rückenschmerzen und Verspannungen.

Montag
Dez 8,2008

Die Kleiderfrage stellt in vielen Firmen ein wahres Problem dar, denn was ist angemessene Kleidung? Die Frage ist nicht so leicht zu beantworten und so kommt es immer wieder zu Konflikten, denn was ein Mitarbeiter für angemessen hält kann sehr von dem Abweichen was der Firmeninhaber für angemessen hält. Einige Unternehmen haben eine Kleiderordnung schriftlich festgelegt und andere Unternehmen setzen auf den Verstand der Mitarbeiter und den guten Geschmack.

Leider kommt es in beiden Fällen hin und wieder zu Konflikten. Wie kurz darf ein Rock sein, wie tief ein Ausschnitt? Darf es ein T-Shirt sein oder doch nur ein Hemd oder können im Sommer auch einmal Sandalen getragen werden? All diese Fragen sind je nach Branche und Arbeitsgebiet recht unterschiedlich zu beantworten. Eines ist jedoch klar, je konservativer eine Firma auftritt, umso konservativer sollte auch das Outfit der Mitarbeiter sein. Mitarbeiter die in einem direkten Kundenkontakt stehen müssen besonderen Wert auf ihr Äußeres legen, denn sie sind für den ersten Eindruck des Kunden verantwortlich und prägen das Firmenbild. Doch auch Mitarbeiter die eigentlich keinen direkten Kundenkontakt haben, sollten sich dem Image ihre Unternehmens in der Kleiderfrage anpassen.

Während im Bankenbereich ganz klar Anzug- und Kostümzwang herrscht und auch nur dunkle Farben gewünscht sind, kann in anderen Bereichen durchaus legere Kleidung bevorzugt werden. Die Kleidung sollte sich immer mit dem Image des Unternehmens decken und im Zweifel sollten Mitarbeiter nachfragen welcher Kleidungsstil vom Inhaber gewünscht wird. Wer den Bogen überspannt und ständig mit unpassender Kleidung am Arbeitsplatz erscheint, muss sogar damit rechnen abgemahnt zu werden.

Für jeden Arbeitsplatz egal in welcher Branche gilt grundsätzlich, dass nicht übermäßig viel Haut gezeigt werden sollte. Frauen dürfen grundsätzlich zwar kurze Röcke anziehen, allerdings sollten diese nicht kürzer sein als eine Hand breit über dem Knie. Bei Männern ist grundsätzlich immer langes Beinkleid zu bevorzugen, wer im Büro in kurzen Hosen erscheint stellt sich selbst ins Aus.
Selbiges gilt natürlich auch bei Vorstellungsgesprächen. Wer hier unsicher ist, der sollte sich im Vorfeld die Firma die zum Gespräch einlädt etwas genauer betrachten. Häufig reicht schon ein Blick auf die Mitarbeiter um zu erkennen, welche Kleidung zu bevorzugen ist. Doch auch ein Blick auf die Internetseite kann helfen. Zeigt sich ein Unternehmen jung und flippig, darf die Kleidung etwas legerer sein, zeigt sich hingegen die Firma höchst konservativ sollte auf Kostüm oder Anzug zurück gegriffen werden.

Freitag
Nov 28,2008

Die Zeiten in denen man eine Anstellung auf Lebenszeit hatte sind längst vorbei und doch kann man dem Verlust des Arbeitsplatzes vorbeugen. Immer mehr Firmen sind gezwungen Personalabbau zu betreiben, doch wer viel kann und flexibel einsetzbar ist, der hat gute Chancen seinen Arbeitsplatz dauerhaft zu halten. Was viele im Arbeitsalltag vergessen ist die Fortbildung und so bleiben viele Arbeitnehmer auf dem Stand ihrer Ausbildung die zum Teil schon viele Jahre her ist stehen. Doch es geht auch anders, denn wer sich wirklich für seine Branche interessiert sollte immer daran interessiert sein sich auf seinem Gebiet fortzubilden. Viele Arbeitgeber unterstützen sogar fortbildungswillige Arbeitnehmer und übernehmen zum Teil sogar die Kosten einer Fortbildung oder geben zumindest frei für die Fortbildungsmaßnahmen.

Bildung war noch nie so wichtig wie heute, denn nur wer volle Leistung und vollen Einsatz bringt bleibt heute dauerhaft interessant für seinen Arbeitgeber. Hier kommt es nicht auf die Branche an, denn für alle Branchen gibt es fachspezifische Weiterbildungsmöglichkeiten. Zum einen gibt es Fortbildungsangebote von VHS, Gewerkschaften, Innungen, IHK, Bildungswerken und natürlich auch Fortbildungen mittels Fernschulen. Wer sich fortbildet hat schon gewonnen, nicht nur für sich persönlich, denn wer sich fortbildet, kann auch der Firma neue Sichtweisen bieten und sich immer wieder auf neuen Gebieten einbringen. Wissen ist Macht – Macht sich neue Perspektiven zu schaffen und die Macht sich immer wieder mit neuen Ideen in die Firma einzubringen für die man tätig ist.

Wer über Jahre den Stillstand übt, verpasst häufig den Anschluss und ist in seinem Fachgebiet nicht mehr up to Date. Immer wieder neues Wissen zu sammeln und dadurch flexibler auf neue Herausforderungen reagieren zu können ist heute unverzichtbar geworden. Je breiter das Wissen und je flexibler Arbeitnehmer eingesetzt werden können, umso besser steht es um ihren Arbeitsplatz. Heute ist Fortbildung notwendig geworden und so sollten Arbeitnehmer immer bereit sein etwas Neues zu lernen und dies für sich selbst als Chance betrachten zur beruflichen und auch persönlichen Weiterentwicklung.