JobKultur

Bewerbung, Karriere und Job Trends

Samstag
Jul 5,2008

Vermutlich gegen Ende des Vorstellungsgesprächs werden Sie hinsichtlich Ihrer Gehaltsvorstellungen befragt. Hier ist sowohl ein zu offensives als auch ein defensives Verhalten fehlerhaft. Erkundigen Sie sich vorher über das Durchschnittsgehalt in Ihrer Branche und formulieren Sie eine angemessene Gehaltsvorstellung. Machen Sie auch deutlich, dass Sie motiviert sind, für Ihre Gehaltsvorstellung Verantwortung zu übernehmen und Fleiß zu investieren.

Im Internet gibt es zahlreiche Websites zum Thema Gehaltsvergleich: z.B. www.gehaltsvergleich.com

Samstag
Jul 5,2008

Während Fragen zur Ermittlung der persönlichen und fachlichen Kompetenz eines Bewerbers noch relativ leicht einzuüben sind, gibt es eine Gruppe von Fragen, die sehr gefürchtet wird. Sogenannte psychologische Fragen zielen meist darauf ab, den Bewerber in eine unerwartete Gesprächssituation zu bringen, um hinter der Fassade des Eingeübten, die wahre Person zu erkennen. Damit Bewerber auch mit solchen Fragen souverän umgehen können, hier einige Tipps und Beispiele:

„Wie gehen Sie mit Misserfolgen um?“ Keiner ist perfekt und Sie würden leicht den Eindruck erwecken, überheblich zu sein, wenn Sie damit antworten noch nie Misserfolge erlebt zu haben. Misserfolge sind dazu da, dass man aus ihnen lernt, seine bisherige Vorgehensweise überdenkt, neue Erfahrungen für künftige Projekte gewinnt und sich immer wieder von Neuem motiviert.

„Wie definieren Sie Erfolg?“ Hier sind Sie frei die private oder berufliche Perspektive zu wählen. Das Erreichen von wichtigen, selbstgesetzten Zielen oder das Bewältigen schwieriger Aufgaben können hier als Vorstellungen von Erfolg angeführt werden.

„Was unterscheidet Sie von anderen Bewerbern?“ Mit der fachlichen Eignung zu argumentieren ist gut, reicht aber nicht vollends, um zu überzeugen. Erzählen Sie von persönlichen Erfahrungen und Befähigungen. Dies ist aussagekräftiger als eingeübte Phrasen. Lassen Sie sich Ihre mögliche Verwunderung nicht anmerken. Ihr Chef muss an Ihrer selbstbewussten Reaktion sehen können, dass Sie selbst von Ihrer Eignung überzeugt sind.

Samstag
Jul 5,2008

„Aus Ihren Unterlagen geht hervor, dass Sie ein Jahr Pause eingelegt haben, warum?“ Auch wenn Ihr Chef Verständnis für eine Auszeit hat, kommt es immer schlecht an, wenn Sie längere Zeit untätig waren. Jetzt ist es an der Zeit, Praktika, Nebenjobs oder Weiterbildungen anzuführen. Auch private Weiterbildungen wie das Erlernen einer Sprache oder kreatives Arbeiten zeigen, dass Sie nicht untätig waren.

Praxismappe: So schreiben Sie einen überzeugenden Lebenslauf

Samstag
Jul 5,2008

Gerade für unerfahrene Jobsuchende stellt ein Bewerbungsgespräch eine große nervliche Belastung dar. Wer sich gut auf sein Bewerbungsgespräch vorbereiten will, sollte über die Standardfragen zur Ermittlung der fachlichen Kompetenz informiert sein.

Die meisten Chefs werden Sie zu Beginn danach fragen, warum Sie sich ausgerechnet für diesen Beruf entschieden haben. Daher sollten Sie typische Antworten wie „das hat mich schon immer interessiert“ vermeiden, sondern Praktika, Studium, ehrenamtliche Tätigkeiten oder Erfahrungen, die Sie aus dem Bekanntenkreis gewonnen haben, anführen. Sofern sich ein Bezug zum Beruf herstellen lässt, können auch Nebenjobs als Motivationsquelle angeführt werden. Wichtig ist es zu zeigen, dass Sie darüber Bescheid wissen, was in diesem Beruf fachlich von Ihnen gefordert wird.

Ihre Stärken und Schwächen sind daher von besonderem Interesse. Führen Sie Ihre individuellen Fähigkeiten an. Teamfähigkeit, Einfallsreichtum, Flexibilität und Engagement sind Eigenschaften, die jeden Betrieb bereichern. Bei schlechten Noten hingegen wird der Chef immer nachhaken. Dem Lehrer die Schuld zu geben ist keine Lösung. Harmlose Schwächen wie Defizite in bestimmten Fächern können Sie ruhig eingestehen, aber machen Sie zugleich klar, dass Sie konsequent an sich arbeiten, um sich in diesen Bereichen weiterzuentwickeln.

Von Besonderem Interesse wird Ihr persönliches Arbeitsverhalten sein. Arbeiten Sie beispielsweise lieber alleine oder im Team? Können Sie gut mit Stresssituationen umgehen? Was wollen Sie in diesem Beruf erreichen? Wo sehen Sie sich in zehn Jahren? Solche Fragen erfordern gut bedachte Antworten. Auch Einzelgänger sollten ihre Teamfähigkeit hervorheben, da diese mitunter zu den Grundvoraussetzungen vieler Berufe gilt. Mit Stress umgehen können, heißt starke Nerven und Ausdauer besitzen. Beides ist heutzutage gefragt. Ihre Ziele im Beruf sollten nie zu hoch liegen. Aber auch nicht vollkommen heruntergeschraubt werden. Bleiben Sie realistisch. Denken Sie daran, dass kein Chef von Ihnen zu Beginn Ihrer Karriere Höchstleistungen erwarten
wird.

Mittwoch
Jul 2,2008

Ein Bewerbungsgespräch ist der erste Schritt in Richtung Beruf. Wenn Sie hierzu eingeladen werden, können Sie sich glücklich schätzen, da Sie bereits mit Ihren guten Bewerbungsunterlagen glänzen konnten. Jetzt will sich der Personalabteilungschef ein Bild von Ihnen und Ihrer Qualifikation machen, um sich von ihrer besonderen Eignung für seinen Betrieb zu überzeugen. Er wird sie daher testen. Neben einem selbstbewussten Auftreten und angemessener Kleidung sind Freundlichkeit, Höflichkeit und Souveränität gefragt.

Während des Bewerbungsgespräches gilt es einen kühlen Kopf zu bewahren und möglichst präzise und bündig auf die gestellten Bewerbungsfragen zu antworten. Häufig werden Sie dazu aufgefordert, Ihren Lebenslauf kurz zu erläutern. Hierbei können Fragen zum Studium, zu Auslandsaufenthalten oder zu Lücken im Lebenslauf gestellt werden. Wichtig ist es, dass Sie sich auf entscheidende, für den Beruf wichtige Aspekte beschränken. Erfahrungen und Schlüsselqualifikationen, die Sie durch Nebenjobs, Praktika und ehrenamtliche Tätigkeiten erworben haben sollten unbedingt erwähnt werden.

Einige Berufe erfordern ein spezielles Wissen. Wer in die Bereiche Medien, Politik oder Wirtschaft geht, sollte regelmäßig in die Nachrichten schauen. Natürlich müssen Sie sich vor allem über den Betrieb und das Gebiet, in welchem Sie arbeiten wollen gründlichst informieren. Jeder Chef wird im Bewerbungsgespräch von Ihnen wissen wollen, weshalb Sie gerade diesen Beruf ausgewählt haben. Wo Sie sich in Zukunft sehen und welche Erfahrungen und Qualifikationen sie bereits erwerben konnten. Nehmen Sie sich ruhig einige Sekunden Bedenkzeit, damit Sie nicht ins Stammeln geraten und unüberlegte Antworten geben.

Zum Schluss des Bewerbungsgespräches sollten Sie von sich aus einige Fragen zum Betrieb und zur Arbeitsweise stellen. Fallen Sie Ihrem Gegenüber keinesfalls ins Wort, sondern geben Sie ihm Zeit für Ausführungen. Stellen Sie Fragen zum Betrieb, zu Aufstiegschancen, zur Einarbeitungsphase oder aber zu Ihrem zukünftigen Arbeitsfeld. Damit signalisieren Sie Interesse, Motivation und Einsatz.

Samstag
Jun 28,2008

In der Regel besteht ein Bewerbungsdeckblatt lediglich aus zwei Teilen, aus der Überschrift und dem aufgedruckten Lichtbild.

Es gibt für die Überschrift des Deckblattes zwei Möglichkeiten. Entweder steht dort “Bewerbung”, oder aber der Name des Bewerbers. Welche Überschrift man wählt, bleibt jedem natürlich selbst überlassen.
Jedoch ist es sinnvoller, seinen Namen in einer gut leserlichen Schrift über das darunter gedruckte Lichtbild zu schreiben. Der Vorteil hierbei ist, dass der Arbeitgeber direkt weiß, um wen es sich bei dem Bewerber handelt. Die Schriftgröße soll angenehm zu lesen sein, also weder zu klein noch zu groß.

Das Lichtbild kann sowohl in Farbe als auch in schwarz- weiß gedruckt werden. Wichtig hierbei ist lediglich, dass es nicht verschmiert oder mit Streifen durchzogen ist. Die Qualität des Bildes muss in jedem Fall mindestens befriedigend sein. Ein handelsüblicher Drucker dürfte dies problemlos schaffen, sofern man den Druck in “bester Qualität” wählt. Zudem ist wichtig, dass das Bild mittig des Blattes gedruckt wird.

Wer sich zum Beispiel in einer Grafikfirma bewirbt, kann mit bereits angeeigneten Fähigkeiten arbeiten und das Deckblatt dezent verzieren. Generell ist ein wenig Kreativität gefragt, damit die Bewerbungsunterlagen unter der Vielzahl von Bewerbungen nicht untergehen. Jedoch ist es empfehlenswert, das Deckblatt passend zum Beruf zu gestalten.

Praktikumsbewerbung

Dienstag
Jun 17,2008

Ein Praktikum ist für Schüler und Studenten der erste sinnvolle und oft auch wegweisende Einblick in die Arbeitswelt. Hier können individuelle und praxisrelevante Fähigkeiten erkannt und ausgeschöpft werden, damit sie im späteren Beruf genutzt werden können. Um aber für Ihr Wunschpraktikum in die engere Auswahl zu kommen, müssen Sie die Praktikumbeauftragten Ihres Zielunternehmens mit einer Praktikumsbewerbung überzeugen.

Eine vollständige Praktikumsbewerbung umfasst das Anschreiben, welches genau eine Seite umfassen soll und den Lebenslauf mit Foto. Oben auf der Seite des Anschreibens steht der Absender. Mit etwas Abstand hierunter stehen der vollständige Name und die Adresse des Unternehmens. Der Ansprechpartner muss immer mit Namen genannt werden. Erkundigen Sie sich daher vorher nach dem zuständigen Personalchef. Der Betreff „Bewerbung um einen Praktikumplatz“ muss fettgedruckt stehen. Hierauf folgen die Anrede und der Anschreibentext, in dem Sie Ihren Ansprechpartner über Ihr Anliegen und den Wunschzeitraum für das Praktikum informieren. Erwähnen Sie auch, wie Sie auf den Betrieb gestoßen sind.

Inhaltlich kommt es bei der Praktikumsbewerbung vor allem auf einen flüssigen Schreibstil sowie die Einteilung in Sinnabschnitte und eine gute Selbstdarstellung an. Zudem sollten Sie sich vorher mit dem Betrieb vertraut machen, da jede Bewerbung trotz aller Formalien individuell für einen Betrieb verfasst wird. Hierin müssen Sie Interesse signalisieren. Nennen Sie Ihre Stärken, die für den Betrieb relevant sind. Vermeiden Sie jedoch Aufzählungen und Phrasen. Der Personalchef verlässt sich auf Ihre Ausführungen. Nutzen Sie daher Aktivsätze anstelle von Passivsätzen. Das wirkt stilistisch überzeugender. Gehaltsvorstellungen und dergleichen sollten vermieden werden, da diese in der Regel erst im persönlichen Gespräch angesprochen werden.

Praktikumsbörsen:

Sonntag
Jun 15,2008

In den letzten Jahren hat sich vieles geändert. Dass ein Bewerber in Anzug und Krawatte zum Vorstellungsgespräch erscheint, ist recht selten geworden. Dies ist auch nicht immer nötig. Wer sich zum Beispiel als Maurer bewirbt, wird wohl nie in Hemd und Bundfaltenhose arbeiten und darf ruhigen Gewissens in Jeans und Hemd beim Arbeitgeber erscheinen. Wichtig ist hierbei, dass die Kleidung sauber und nicht löchrig ist, auch nicht, wenn man sich als Fliesenleger bewirbt. Ein gepflegtes Auftreten ist sehr wichtig. Aber Vorsicht, in manchen Branchen sind die Kleidungsvorschriften sehr streng! Wer sich beispielsweise bei einer Bank bewirbt sollte unter keinen Umständen ohne Anzug und die Krawette zum Vorstellungsgespräch erscheinen.

Zwei große Fehler zum Vorstellungstermin kommen leider zu häufig vor. Entweder der Bewerber verspätet sich, vielleicht weil er die Sache zu locker angeht. Oder aber man ist viel zu früh am vereinbarten Ort. Das widerum zeigt dem Arbeitger, dass man übernervös ist und er wird testen, ob man die Nerven und die Ruhe bewahren kann. Falls man dennoch sehr früh am Vorstellungsort ankommt, sollte man sich noch einmal sammeln und ggf. im Auto oder einem nahen Park warten und sich erst frühestens 10 Minuten vor dem Termin bei dem Arbeitgeber anmelden.
Wer zu spät kommt und sich dann in Ausreden verstrickt, hat seine Chance meist schon vertan. Wenn man beispielsweise im Stau steht und absehbar ist, dass man das Bewerbungsgespräch unter keinen Umständen mehr pünktlich erreicht, sollte sofort beim Arbeitgeber anrufen und bitten den Termin um z.B. eine Stunde nach hinten zu verschieben.

Im Bewerbungsanschreiben sollen die Stärken schon angedeutet werden. Bei Vorstellungsgespräch muss man das Geschriebene aber auch vertreten können. Schreibt ein Bewerber, er sei offen im Umgang mit Menschen, ist das nur dann sinnvoll, wenn dieser nicht im Gespräch schüchtern auf den Boden schaut.
Meist wird nach den Schwächen gefragt. Überlegt euch hier schon vorab eine passende Antwort. Wer z.B. eher ein schüchterner Mensch ist, kann die Schwäche in manchen Berufen als Stärke nutzen. Manche Schwächen sind nämlich nicht wirklich Schwächen.

Donnerstag
Jun 12,2008


……einfach den Monitor in den Kopierer legen

Bewerbungsanschreiben

Mittwoch
Jun 11,2008

Ein sauber und inhaltlich ordentlich verfasstes Bewerbungsanschreiben entscheidet, ob und wer zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird. Daher sollten Bewerber sowohl auf die Einhaltung der Formalien als auch auf die Verwendung eines gehobenen und angemessenen Stils achten. Mit dem Bewerbungsanschreiben geben Sie dem Arbeitgeber einen ersten Eindruck von sich. Hieran soll er erkennen können, ob Sie für sein Unternehmen die richtige Wahl sind. Zunächst gilt es den Anschreibenkopf sauber und ordentlich zu verfassen. Hierzu müssen Sie unbedingt die vorgeschriebenen Zeilenabstände beachten, um zu zeigen, dass sie ordentlich und präzise arbeiten. Links oben unter den Absender gehört die vollständige Firmenadresse. Wenn Sie nicht sicher sind, wer die Bewerbung durchsehen wird, nennen Sie den Sachbearbeiter, mit dem Sie sich zuvor telefonisch unterhalten haben oder denjenigen, der in der Anzeige erwähnt wurde. Achten Sie immer darauf, dass Sie den Namen richtig schreiben und sprechen Sie den Leser direkt, aber höflich mit “Sie” an.

Während der Anschreibenkopf noch sehr formal ist, können Sie im Anschreibentext endlich mehr von sich schreiben. Um Ihren zukünftigen Arbeitgeber von sich zu überzeugen empfiehlt es sich kurz und möglichst aussagekräftig Ihre für den Betrieb relevanten Vorzüge im Bewerbungsanschreiben zu betonen. Ein gutes Selbstbewusstsein ist gut. Jedoch sollten Sie nicht überheblich wirken. Verweisen Sie bereits in der Einleitungszeile zu der Anzeige. Erwähnen Sie Ihre Qualifikationen. Geben Sie zum Schluss auch Referenzen an, um von Ihrer Kompetenz zu überzeugen. Machen Sie deutlich, dass Sie für weitere Fragen gerne und auch telefonisch zur Verfügung stehen und sich über ein persönliches Gespräch freuen würden