JobKultur

Bewerbung, Karriere und Job Trends

Samstag
Jan 17,2009

Eine Balance zwischen Arbeit und Freizeit herzustellen ist nicht immer einfach, doch sowohl Job als auch Freizeit sollte immer genügend Aufmerksamkeit zukommen. Wo die richtige Balance ist, ist natürlich auch Typ abhängig und auch abhängig von der aktuellen Lebenssituation.
Um die richtige Work-Life-Balance zu finden sollte man die eigenen Bedürfnisse erst einmal analysieren, denn nur wer die eigenen Bedürfnisse klar definieren kann, kann auch die richtige Gewichtung zwischen Arbeit und Freizeit finden. Die eigene Lebenssituation sollte dabei genau beleuchtet werden und natürlich die Ziele die man sich selbst im Leben gesetzt hat. Wer nur für den Beruf lebt, kommt schnell an den Punkt wo er ausgebrannt ist und kaum mehr Energie hat. Wer allerdings nur Gewichtung auf das Privatleben legt, wird im Job kaum erfolgreich sein und wird auch finanzielle Einbußen hinnehmen müssen.
Gerade Mütter tun sich häufig schwer ihre eigene Work-Life-Balance zu finden, denn Kinder nehmen viel Zeit in Anspruch und der Beruf wird häufig nur noch als Belastung empfunden. Hier lohnt eine Analyse der Situation besonders, denn häufig wird der Stress durch schlechtes Zeitmanagement und ungünstige Arbeitszeiten verstärkt. Kinder und Familie kosten Zeit und die sollte man sich auch nehmen, dies gelingt allerdings nur, wenn die Arbeitszeiten auch Familiengerecht sind und auf die eigene Situation abgestimmt werden. Wer sich in der Situation befindet, dass er Familie und Beruf nur schlecht unter einen Hut bekommt, der sollte ein Gespräch mit dem Arbeitgeber suchen und versuchen ein geeignetes Beschäftigungsmodell für sich zu finden. Häufig hilft es schon, wenn man Kernzeiten für die Anwesenheit vereinbart und ansonsten Gleitzeit möglich ist, denn so kann man die Arbeitszeiten perfekt auf die Bedürfnisse von Kindern und Familie abstimmen und findet endlich für sich selbst wieder eine Balance und kann gelassener in den Tag gehen.
Wer alleinstehend ist und die beruflichen Belange in den Vordergrund stellt, der sollte sich auch überlegen, ob Arbeit wirklich die Erfüllung ist oder ob es noch andere Werte im Leben gibt die einem persönlich wichtig sind. Freizeit zu gestallten fällt vielen Singles schwer, vor allem wenn über Jahre die Freizeit kaum Gewichtung hatte. Doch Arbeit alleine macht nicht glücklich, sondern das richtige Verhältnis von Arbeit und Freizeit und auch Singles brauchen Zeit für sich und ihre privaten Bedürfnisse. Wer über einen längeren Zeitraum private Bedürfnisse verdrängt und ihnen kaum mehr Raum gibt, wird mit der Zeit weniger Leistung im Berufsleben erbringen, denn die innere Ausgeglichenheit leidet mit der Zeit extrem und so sollte man sich auch im Privatleben Ziele setzen und Zeit für Entspannung einplanen. Nur wer Job und Privatleben gleichermaßen Raum schenkt, der wird dauerhaft Leistungsfähig sein und nicht an die eigenen Belastungsgrenzen stoßen.

1 Euro Jobs Chance oder Jobfalle

  • Filed under: Arbeit
Donnerstag
Jan 8,2009

Immer mehr Menschen sind von Arbeitslosigkeit betroffen. Mit 1 Euro Jobs sollen Langzeitarbeitslose die Chance bekommen sich wieder in den Joballtag einzufügen und so neue Chancen für sich zu schaffen. Doch immer häufiger werden 1 Euro Jobs nicht zur Chance, sondern Arbeitslose stecken in der 1 Euro Jobfalle fest.

Steigende Arbeitslosenzahlen und ein Ende der Arbeitslosigkeit ist für viele Menschen nicht absehbar. Durch die Einführung von 1 Euro Jobs sollten gerade Langzeitarbeitslose die Chance bekommen sich weiter zu entwickeln und wieder eine berufliche Aufgabe erhalten, die als Sprungbrett für den regulären Arbeitsmarkt dienen sollte. Doch Mittlerweilen steht fest, dass 1 Euro Jobs zwar sehr schnell weit verbreitet wurden, doch kaum ein 1 Euro Jobber durch diese Maßnahme wieder eine feste Stelle auf dem 1. Arbeitsmarkt bekommen hat. Viel mehr scheinen viele 1 Euro Jobber in der Jobfalle zu stecken und die Hoffnung auf einen festen Arbeitsplatz scheint rapide abzunehmen.
Eigentlich waren die1 Euro Jobs meist nur auf Stundenbasis und so fanden viele 1 Euro Jobber eine stundenweise Beschäftigung und konnten sich nebenher weiter um eine Stelle auf dem ersten Arbeitsmarkt bemühen. Doch dies könnte nach dem jüngsten Urteil des Bundessozialgerichts bald etwas anders aussehen, denn nach der Klage eines Ingenieurs der sich gegen einen Vollzeit 1 Euro Job zur Wehr setzen wollte, wurde entschieden, dass auch eine Vollzeitbeschäftigung im 1 Euro Job Bereich durchaus möglich ist und auch zumutbar. Nach dem Urteil der Richter kann nur die Art des Jobs darüber Aufschluss geben ob es sich um eine Konkurrenz zum ersten Arbeitsmarkt handle und nicht die Stundenzahl. Das Urteil kann ausführlich unter dem AZ: B 4 AS 60/07 R nachgelesen werden.

Nach dieser Entscheidung ist zu befürchten, dass der 1 Euro Job Markt weiter ausgebaut wird und mehr Langzeitarbeitslose mit einer Arbeitszeit von über 30 Wochenstunden rechnen müssen und dies bei einem 1 Euro Job. Zu befürchten ist natürlich, dass durch diese Maßnahmen der 1. Arbeitsmarkt weiter geschwächt wird und sich noch mehr Stellen auf den 1 Euro Job Bereich verlegen lassen als bisher. Wenn Vollzeitstellen im 1 Euro Job Bereich Schule machen, dann schnappt wohl letztlich die Jobfalle komplett zu und Langzeitarbeitslose geben sich über kurz oder lang mit ihrem Dasein auf dem 2. Arbeitsmarkt zufrieden, denn ihnen bleibt kaum noch Zeit sich um Fortbildungen und Bewerbungen zu kümmern. Auch gibt es heute schon immer wieder Probleme mit Vorstellungsgesprächsterminen für 1 Euro Jobber, da diese grundsätzlich nicht in die vorgesehene Arbeitszeit gelegt werden sollen.

Letztlich scheint der Gedanke, dass 1 Euro Jobs einmal als Chance und Motivation für Langzeitarbeitslose gedacht waren um wieder im 1. Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, schon lange vergessen. Die Jobfalle 1 Euro Job betrifft immer mehr Menschen und so wie es aussieht wird sie beharrlich vom Staat weiter ausgebaut und unterstützt werden.

Mittwoch
Dez 31,2008

Immer mehr Menschen arbeiten ganz oder teilweise von zu Hause aus. Doch oft wird unterschätzt wie viel Eigenmotivation es benötigt wirklich effizient in den eigenen vier Wände zu arbeiten. Erschwert wird das Arbeiten von zu Hause auch dadurch, dass immer noch viele Menschen diese Form der Arbeit nicht realisieren und aus Unwissenheit nicht als Arbeit einschätzen.

Wer erfolgreich von zu Hause aus arbeiten möchte, der braucht klare Strukturen in seinem Tagesablauf und eine gute Organisation. Natürlich muss man hier noch unterscheiden, denn wer Weisungsgebunden ist, der hat grundsätzlich sein tägliches Soll zu erfüllen, wer allerdings freiberuflich oder selbstständig von zu Hause aus tätig ist, der muss sich seine täglichen Zielsetzungen selbst erarbeiten und selbst die Einhaltung überwachen. Da von der Umwelt häufig nicht respektiert wird, dass man zwar zu Hause ist, aber eben keine Zeit hat, da man arbeiten muss, ist es häufig schwierig sich nicht aus dem Konzept bringen zu lassen.

Wichtig ist eine gute Planung des Tagesablaufs, hier sollte klar geregelt sein welche Zeiten als Arbeitszeiten genutzt werden und daran sollte man sich strikt halten. Arbeitszeit bedeutet effektiv zu sein und seine gesetzten Aufgaben der Reihe nach abzuarbeiten. Ein absolutes No Go ist es während der festgelegten Arbeitszeiten zu kochen, Wäsche zu machen oder aufzuräumen. Doch genau hier liegt oft die Falle, da es so vieles gibt was man schnell machen möchte und dabei vergisst, dass dies von der Arbeitszeit abgeht und man sich selbst dadurch im beruflichen Weiterkommen behindert. Eine gute Planung bedeutet Hausarbeiten vor oder nach der Arbeitszeit einzuplanen. Wer Kinder hat oder andere Verpflichtungen hat natürlich im Bereich der Heimarbeit den Vorteil seine Arbeitszeit flexibel gestalten zu können. Doch bei aller Flexibilität muss eine feste Stundenzahl für die tägliche Arbeit eingeplant werden. Natürlich kann man 8 Stunden auch auf zwei oder drei Zeitblöcke am Tag verteilen, sodass man zum Beispiel die Kinder am Nachmittag versorgen kann oder Besorgungen erledigen kann.

Grundsätzlich gilt, dass man während seiner Arbeitszeiten dafür sorgt, dass man nicht gestört wird. Kinder und Ehepartner sollten deshalb klare Grenzen gezeigt bekommen und wirklich nur in Notsituationen stören. Auch Nachbarn und Freunde sollte man höfflich darauf hinweisen, dass man leider keine Zeit hat, sich aber gerne meldet sobald man mit der vorgesehenen Arbeit fertig ist. Wer klare Linien und Grenzen zieht erleichtert sich die Arbeit von zu Hause und kann entspannt sein Tagessoll erfüllen ohne dabei ins Schleudern zu kommen. Und wer konsequent seinen Zeitplan einhält, der wird auch noch genügend Zeit für Familie und Co abzweigen können, denn schließlich erspart man sich durch Heimarbeit ja den Weg zur Arbeit und somit Zeit die man nun effektiv nutzen kann.

Freitag
Dez 26,2008

Immer mehr Menschen leiden unter Rückenschmerzen und vorwiegend sind Menschen mit sitzenden Tätigkeiten betroffen. Wenn der Büroalltag durch Rückenschmerzen zur Qual wird, dann sollten Betroffene dringend handeln. Wie man im Büro vorbeugen kann und effektiv gegen Schmerzen vorgehen kann, ist erlernbar.

Falsch eingestellte Bürostühle, falsche Tischhöhen und Monitore die im falschen Winkel eingestellt sind, all dies führt zu Rückenschmerzen und Verspannungen. Rückenschmerzen sind nicht nur störend, sondern beeinträchtigt auch die Arbeit, da durch die Schmerzen die Konzentrationsfähigkeit stark nach lässt. Schon durch die richtigen Einstellungen von Büromöbeln und Monitoren kann man einiges gut machen und Verspannungen vermeiden. Leider reicht dies häufig nicht aus um den Rückenschmerzen Herr zu werden und so sollte im Büro grundsätzlich aktives Sitzen praktiziert werden. Aktives Sitzen bedeutet möglichst häufig die Sitzposition zu verändern und dadurch den Rücken zu entlasten. Idealer Weise sollte bei chronischen Rückenschmerzen an Stelle des Bürostuhls lieber ein Sitzball genutzt werden, denn dieser entlastet die Wirbelsäule beim Sitzen und automatisiert das aktive Sitzen.

Um die Rückenmuskulatur zu stärken sollte Gymnastik in den täglichen Ablauf mit eingeplant werden. Empfehlenswert ist verordnete Krankengymnastik, doch auch Qi Gong bietet sich an um den Rückenschmerzen zu Leibe zu rücken. Spezielle Kurse in Fitnessstudios und Volkshochschulen bieten neben guter Anleitung auch die Möglichkeit Kontakte zu anderen Betroffenen aufzubauen, sodass ein Austausch möglich wird. Bewegung ist das A und O um einen Ausgleich zum sitzenden Bürojob zu schaffen.Neben Gymnastik kann Schwimmen, Radfahren, Joggen und viel mehr den Bewegungsmangel ausgleichen.

Zusätzlich sollte man gegen vorhandene Verspannungen vorgehen. Eine Möglichkeit hierzu sind medizinische Massagen, doch auch mobile Masseure bieten sich an um gegen Verspannungen direkt am Arbeitsplatz vorzugehen. Einige Firmen unterstützen ihre Mitarbeiter und bestellen einmal die Woche einen mobilen Masseur ins Büro, sodass alle interessierten Mitarbeiter sich massieren lassen können. Eine Nachfrage bei Vorgesetzten kann lohnen, denn häufig braucht es nur eine gezielte Anregung, denn häufig leiden auch Vorgesetzte an Verspannungen und wissen darum, dass durch Verspannungen und Rückenschmerzen die Konzentration und die Leistungsfähigkeit nach lässt. Größere Firmen bieten sogar Fitnessräume für ihre Mitarbeiter an und unterstützen diese auch mit weiteren Maßnahmen bei der Bekämpfung von Rückenschmerzen und Verspannungen.

Montag
Dez 15,2008

Immer mehr Menschen hegen den Wunsch von zu Hause aus arbeiten zu können, doch nicht jedes Angebot für Heimarbeit ist auch legal. Potenzielle Betrüger nutzen den Wunsch vieler Menschen nach einer Tätigkeit von zu Hause aus und versprechen häufig einen sehr hohen Verdienst, der oft nicht im Verhältnis zu der Stellenbeschreibung steht. Immer wieder finden dubiose Stellenanzeigen anklang bei vielen Arbeitssuchenden und so sind die Gerichte schwer beschäftigt mit Geldwäsche, E-Bay Betrug und vielem anderen.

Doch nicht jede Heimarbeit ist Betrug, deshalb hier ein paar Tipps wie man unseriöse Angebote von seriösen unterscheiden kann.

1. Stellenanzeigen die Heimarbeit für jeden versprechen und dies noch ohne Qualifikation sollten gemieden werden. Äußerste Vorsicht ist geboten bei Formulierungen wie: Rentner, Hausfrauen, Schüler und Studenten für leichte Tätigkeit am PC gesucht, Zeitaufwand ca. 2 Stunden pro Tag, Verdienst 1500 Euro im Monat.

2. Seriöse Firmen fordern auch im Heimarbeitsbereich eine seriöse Bewerbung und fragen neben den Daten des Bewerbers auch die Fähigkeiten und den beruflichen Werdegang ab.

3. Bewerber sollten darauf achten nicht nur E-Mail Kontakt mit Arbeitgebern zu halten, sondern zusätzlich Telefonkontakt, bzw. sollte der Sitz der Firma überprüft werden, denn viele Betrüger nutzen erfundene oder entliehene Daten.

4. Ein Blick auf A-I3 lohnt immer, da hier die E-Mails und Betrugsmaschen im Bereich Phishing, Geldwäsche und E-Bay Betrug gesammelt und veröffentlicht werden.

5. Seriöse Firmen verlangen von Bewerbern keine finanziellen Vorleistungen für Unterlagen oder für die Bearbeitung der Bewerbung.

6. Kundenzahlungen werden von seriösen Firmen direkt entgegengenommen und gebucht, hierfür werden nicht die Kunden der Mitarbeiter verwendet. Grundsätzlich sollte nie das Konto für Zahlungseingänge Dritter zur Verfügung gestellt werden.

7. Persönliche Accounts bei E-Bay und Co dürfen nie Dritten zur Verfügung gestellt werden. Seriöse Firmen nutzen ihren eigenen Account.

8. Hilfreich kann es auch sein nach dem Firmennamen des potenziellen Arbeitgebers im Internet zu suchen, denn in zahlreichen Foren tauschen sich Arbeitssuchende über Betrugsfälle und Arbeitgeber aus.

Wer sich diese Punkte zu Herzen nimmt und kritisch mit potenziellen Arbeitgebern umgeht, der ist auf der sicheren Seite. Gegen Zahlungsausfälle hilft zum einen eine vertragliche Absicherung und im Zweifel eine Bankbürgschaft über den voraussichtlichen Verdienst. Jedoch möchte ich hier noch anmerken, dass die Mehrzahl der Firmen die Heimarbeit vergeben seriös sind, trotzdem sollte man sich vor den schwarzen Schafen so gut es geht schützen.

Montag
Dez 8,2008

Die Kleiderfrage stellt in vielen Firmen ein wahres Problem dar, denn was ist angemessene Kleidung? Die Frage ist nicht so leicht zu beantworten und so kommt es immer wieder zu Konflikten, denn was ein Mitarbeiter für angemessen hält kann sehr von dem Abweichen was der Firmeninhaber für angemessen hält. Einige Unternehmen haben eine Kleiderordnung schriftlich festgelegt und andere Unternehmen setzen auf den Verstand der Mitarbeiter und den guten Geschmack.

Leider kommt es in beiden Fällen hin und wieder zu Konflikten. Wie kurz darf ein Rock sein, wie tief ein Ausschnitt? Darf es ein T-Shirt sein oder doch nur ein Hemd oder können im Sommer auch einmal Sandalen getragen werden? All diese Fragen sind je nach Branche und Arbeitsgebiet recht unterschiedlich zu beantworten. Eines ist jedoch klar, je konservativer eine Firma auftritt, umso konservativer sollte auch das Outfit der Mitarbeiter sein. Mitarbeiter die in einem direkten Kundenkontakt stehen müssen besonderen Wert auf ihr Äußeres legen, denn sie sind für den ersten Eindruck des Kunden verantwortlich und prägen das Firmenbild. Doch auch Mitarbeiter die eigentlich keinen direkten Kundenkontakt haben, sollten sich dem Image ihre Unternehmens in der Kleiderfrage anpassen.

Während im Bankenbereich ganz klar Anzug- und Kostümzwang herrscht und auch nur dunkle Farben gewünscht sind, kann in anderen Bereichen durchaus legere Kleidung bevorzugt werden. Die Kleidung sollte sich immer mit dem Image des Unternehmens decken und im Zweifel sollten Mitarbeiter nachfragen welcher Kleidungsstil vom Inhaber gewünscht wird. Wer den Bogen überspannt und ständig mit unpassender Kleidung am Arbeitsplatz erscheint, muss sogar damit rechnen abgemahnt zu werden.

Für jeden Arbeitsplatz egal in welcher Branche gilt grundsätzlich, dass nicht übermäßig viel Haut gezeigt werden sollte. Frauen dürfen grundsätzlich zwar kurze Röcke anziehen, allerdings sollten diese nicht kürzer sein als eine Hand breit über dem Knie. Bei Männern ist grundsätzlich immer langes Beinkleid zu bevorzugen, wer im Büro in kurzen Hosen erscheint stellt sich selbst ins Aus.
Selbiges gilt natürlich auch bei Vorstellungsgesprächen. Wer hier unsicher ist, der sollte sich im Vorfeld die Firma die zum Gespräch einlädt etwas genauer betrachten. Häufig reicht schon ein Blick auf die Mitarbeiter um zu erkennen, welche Kleidung zu bevorzugen ist. Doch auch ein Blick auf die Internetseite kann helfen. Zeigt sich ein Unternehmen jung und flippig, darf die Kleidung etwas legerer sein, zeigt sich hingegen die Firma höchst konservativ sollte auf Kostüm oder Anzug zurück gegriffen werden.

Freitag
Nov 28,2008

Die Zeiten in denen man eine Anstellung auf Lebenszeit hatte sind längst vorbei und doch kann man dem Verlust des Arbeitsplatzes vorbeugen. Immer mehr Firmen sind gezwungen Personalabbau zu betreiben, doch wer viel kann und flexibel einsetzbar ist, der hat gute Chancen seinen Arbeitsplatz dauerhaft zu halten. Was viele im Arbeitsalltag vergessen ist die Fortbildung und so bleiben viele Arbeitnehmer auf dem Stand ihrer Ausbildung die zum Teil schon viele Jahre her ist stehen. Doch es geht auch anders, denn wer sich wirklich für seine Branche interessiert sollte immer daran interessiert sein sich auf seinem Gebiet fortzubilden. Viele Arbeitgeber unterstützen sogar fortbildungswillige Arbeitnehmer und übernehmen zum Teil sogar die Kosten einer Fortbildung oder geben zumindest frei für die Fortbildungsmaßnahmen.

Bildung war noch nie so wichtig wie heute, denn nur wer volle Leistung und vollen Einsatz bringt bleibt heute dauerhaft interessant für seinen Arbeitgeber. Hier kommt es nicht auf die Branche an, denn für alle Branchen gibt es fachspezifische Weiterbildungsmöglichkeiten. Zum einen gibt es Fortbildungsangebote von VHS, Gewerkschaften, Innungen, IHK, Bildungswerken und natürlich auch Fortbildungen mittels Fernschulen. Wer sich fortbildet hat schon gewonnen, nicht nur für sich persönlich, denn wer sich fortbildet, kann auch der Firma neue Sichtweisen bieten und sich immer wieder auf neuen Gebieten einbringen. Wissen ist Macht – Macht sich neue Perspektiven zu schaffen und die Macht sich immer wieder mit neuen Ideen in die Firma einzubringen für die man tätig ist.

Wer über Jahre den Stillstand übt, verpasst häufig den Anschluss und ist in seinem Fachgebiet nicht mehr up to Date. Immer wieder neues Wissen zu sammeln und dadurch flexibler auf neue Herausforderungen reagieren zu können ist heute unverzichtbar geworden. Je breiter das Wissen und je flexibler Arbeitnehmer eingesetzt werden können, umso besser steht es um ihren Arbeitsplatz. Heute ist Fortbildung notwendig geworden und so sollten Arbeitnehmer immer bereit sein etwas Neues zu lernen und dies für sich selbst als Chance betrachten zur beruflichen und auch persönlichen Weiterentwicklung.

Immer mehr Firmen lagern aus

Sonntag
Nov 23,2008

Der Begriff Heimarbeit hat heute einen negativen Touch, denn unter Heimarbeit versteht man häufig mühevolle Kleinarbeit bei geringer Bezahlung. Vom Grußkarten einpacken bis hin zur Bestückung von Leiterplatten boten schon früher viele Fabriken Heimarbeit an. Der Markt hat sich allerdings gewandelt und so können durchaus lukrative Tätigkeiten von zu Hause aus durchgeführt werden. Gerade Großfirmen bieten häufig die Chance aus einem Arbeitsplatz in der Firma einen Arbeitsplatz im Home-Office zu machen. Technik macht es möglich, dass viele Arbeitsgebiete nicht mehr die Anwesenheit in der Firma erfordern. So lohnt es sich bei Vorgesetzten nachzufragen ob eine Umgestaltung des eigenen Arbeitsbereichs nicht möglich wäre. Gerade im Planungsbereich, bei Projektarbeiten und sogar bei der Kundenbetreuung ist es heute kein Problem mehr die Arbeitskräfte ortsunabhängig arbeiten zu lassen. Zwar geht die Idee der Auslagerung von Arbeitsplätzen weg von der typischen Heimarbeit, da es auch hier notwendig ist mit den Kollegen via Internet zusammen zu arbeiten und auch das ein oder andere Meeting muss in der Firma wahrgenommen werden, doch der tägliche Weg zur Arbeit kann vermieden werden.

Es wird hier zwischen zwei Varianten unterschieden, denn auf der einen Seite gibt es die Variante in der Firmen Angestellten die Möglichkeit geben einen Teil der anfallenden Tätigkeiten von ihrem Heimbüro aus zu erledigen und nur an bestimmten Tagen oder zu Besprechungen persönlich anwesend zu sein. Auf der anderen Seite gibt es immer mehr Firmen die gezielt Arbeitsbereiche an Freiberufler abgeben und somit das eigene Personal entlasten und durch die Auslagerung auch das Problem von Auftragsspitzen abfangen. Beide Varianten können durchaus ihren Reiz haben. Wer heute bereit ist freiberuflich tätig zu werden, der sollte allerdings nicht vergessen, dass es in erster Linie auf Akquise von neuen Auftraggebern ankommt, denn jeder Freiberufler sollte mindestens drei feste Auftraggeber haben. Es lohnt sich aktiv Firmen auf die Möglichkeit der Heimarbeit anzusprechen, denn häufig haben sich Verantwortliche noch gar nicht mit dieser Möglichkeit auseinander gesetzt. Wer sich allerdings für eine freiberufliche Variante entscheidet sollte nicht vergessen, dass sowohl Krankenkassenbeiträge als auch Steuern von den Einnahmen abgeführt werden müssen.

Montag
Nov 17,2008

Immer mehr Menschen sind in Deutschland dauerhaft arbeitslos. Das Erschreckende ist, dass immer mehr hoch qualifizierte Kräfte kaum Chancen auf eine feste Arbeitsstelle haben. Für viele Bundesbürger ist die einzige Chance auf Arbeit in der Zwischenzeit der Gang ins Ausland. Von Österreich, über Spanien, bis hin nach Dubai, die Möglichkeiten und Chancen für qualifizierte Arbeitskräfte sind sehr groß. Auch die Bundesagentur für Arbeit unterstützt die Arbeitssuche im Ausland und kann Hilfestellungen geben, wobei Eigeninitiative sehr wichtig ist. Die populärsten Länder der Deutschen bei der Arbeitssuche:

Österreich

Branchen: Call Center, Hotellerie und Tourismus
Aktuelle Lage: Österreich kämpft selbst mit Arbeitslosigkeit, doch in den genannten Bereichen werden deutsche Arbeitskräfte den einheimischen vorgezogen, dies liegt nicht zuletzt daran, dass deutsche Arbeitnehmer als motivierter gelten und ein besseres Ausbildungsniveau besitzen.

Spanien:

Branchen: Tourismus, Handwerk und Dienstleistung, Medizinischer Bereich
Aktuelle Lage: Immer mehr Deutsche lassen sich in Spanien nieder, es haben sich komplette Siedlungen mit deutscher Bevölkerung gebildet, entsprechend hoch ist die Nachfrage nach deutschen Arbeitskräften. Ob Bäcker, Friseur oder Arzt, die Nachfrage nach deutschen Arbeitskräften ist in Spanien sehr hoch.

Irland

Branchen: Bau, Handwerk, Call Center, hoch qualifizierte Fachkräfte in allen Branchen (Management)
Aktuelle Lage: Irland ist eines der wenigen Länder in denen in den letzten Jahren ein enormes Wirtschaftswachstum vorhanden war. Dank positiver Prognosen und steuerlicher Vorteile verlegen immer mehr Firmen ihren Firmensitz nach Irland. Durch das stetige Wachstum investieren auch immer mehr Firmen und so boomt auch die Baubranche in Irland.

Schweiz

Branchen: Hotellerie und Tourismus
Aktuelle Lage: Die Schweiz zeigt sich wirtschaftlich gesehen sehr stabil. Arbeitslosigkeit ist in der Schweiz eher die Seltenheit. Gerade im Bereich Hotellerie und Tourismus setzen Schweizer Arbeitgeber gerne auf deutsches Personal.

Holland und Belgien

Branchen: Call Center, Bau, Handwerk, Service
Aktuelle Lage: Holland und Belgien zeigen sich sehr ähnlich, denn hier werden gezielt Fachkräfte aus einzelnen Bereichen gesucht. Wirtschaftliches Wachstum und ein mangel an Fachkräften sorgt dafür, dass holländische und belgische Firmen gezielt nach deutschen Arbeitskräften Ausschau halten.

Doch auch in anderen Ländern zeigen sich Arbeitgeber offen für deutsche Arbeitskräfte. Momentan bieten sich gute Chancen in Kanada, Ägypten, Dubai und nicht zu letzt auch in der Türkei. Für alle Länder gilt Deutsch und Englisch als Pflichtsprache und natürlich sollte auch zumindest ein Grundwissen der Landessprache vorhanden sein. Wer gezielt nach einer Stelle im Ausland sucht, wird von der Agentur für Arbeit unterstützt durch die Finanzierung von Sprachkursen, aber auch Umzugshilfen bei Vorlage eines unbefristeten Arbeitsvertrages sind möglich.

Donnerstag
Nov 13,2008

Der Begriff Zeitarbeit hat für viele Arbeitnehmer einen eher bitteren Beigeschmack, denn es kursieren auch heute noch viele Vorurteile auf Arbeitnehmerseite. Arbeitgeber hingegen setzen vermehrt auf die Zusammenarbeit mit Zeitarbeitsfirmen und dies aus gutem Grund.

Schon lange sind Mitarbeiter von Zeitarbeitsfirmen nicht mehr nur Aushilfskräfte die in Notfällen geordert werden. Gerade Großfirmen setzen immer häufiger auf Zeitarbeitsfirmen um Personal in Ruhe auswählen zu können. Firmen setzen darauf, das Personal über die normale Probezeit hinaus im Arbeitsalltag beobachten zu dürfen. So gibt es immer mehr Firmen die auf die Übernahme von Zeitarbeitspersonal setzen. Häufig wird die Übernahme nach 3 oder 6 Monaten besprochen, hierfür haben Großfirmen spezielle Abkommen mit Zeitarbeitsfirmen. Vor allem im Call Center Bereich und in Bereichen der Fertigung sind Übernahmen durch die Firma, bei der der Zeitarbeiter eingesetzt wird, üblich.

Viele Zeitarbeitsfirmen setzen mittlerweile auf die Vermittlung und verstehen sich eher als eine Kombination von Head Hunter und Zeitarbeitsvermittlung. Die Schwerpunkte der Zeitarbeitsfirmen haben sich somit in den letzten Jahren stark verändert und häufig wird gezielt Personal für einen Auftraggeber gesucht, der daran interessiert ist langfrisitg Personal für sich zu gewinnen. Die Zeit in der die Zeitarbeitsfirma das Personal bei sich beschäftigt gilt häufig als Einarbeitungszeit, so kann sich der Auftraggeber absichern und Personal langfrisitig beobachten. Nicht nur die Arbeitsleistung alleine spielt hierbei eine Rolle, denn auch das soziale Verhalten innerhalb der Einsatzfirma ist häufig ausschlaggebend für die Übernahme.

Einige Arbeitnehmer haben diese Chance verstanden und sprechen bei Arbeitslosigkeit bewusst Zeitarbeitsfirmen an, denn auch wenn dies bedeutet, dass 3 bis 5 Monate das Gehalt etwas niedriger ist, so bietet sich häufig dadurch eine Chance auf einen festen Arbeitsplatz. Wer Vorurteile gegen Zeitarbeitsfirmen hegt, sollte sich bei verschiedenen Zeitarbeitsfirmen nach Übernahmemöglichkeiten erkundigen. Oft bieten gerade auf bestimmte Berufsfelder spezialisierte Zeitarbeitsfirmen ungeahnte Chancen. Meist sind die spezialisierten Zeitarbeitsfirmen etwas kleiner, doch glänzen durch eine optimale Betreuung ihres Personals und sind häufig an einer langfristigen Vermittlung ihres Personals interessiert. Zeitarbeitsfirmen die mit Personal glänzen, welches für eine Übernahme prädestiniert ist, haben bei Auftraggebern einen guten Ruf und werden Head Huntern sogar vorgezogen. So ist moderne Zeitarbeit durchaus für alle Beteiligten attraktiv.