JobKultur

Bewerbung, Karriere und Job Trends

Nebenjob und Kurzarbeit

Sonntag
Aug 2,2009

Zahlreiche Arbeitnehmer sind im Jahr 2009 von der Kurzarbeit betroffen. Für nicht wenige Arbeitnehmer bedeuten die sinkenden Einnahmen in dieser Zeit trotz Kurzarbeitergeld, dass der Gürtel wesentlich enger geschnallt werden muss. Nicht selten geht es sogar so weit, dass die Aufnahme einer Nebentätigkeit beinahe zwangsläufig nötig ist, um die laufenden Kosten begleichen zu können.

Auch die Nebentätigkeit ist im Fall der Kurzarbeit und vor allem mit den zu erwartenden Leistungen in Form des Kurzarbeitergelds von der Arbeitsagentur eindeutig geregelt. Die entscheidende Frage ist beim Nebenjob, wann dieser aufgenommen wurde.
Wird eine Nebentätigkeit bereits während der laufenden Kurzarbeit im Betrieb aufgenommen, dann werden diese Einkünfte auf das Kurzarbeitergeld angerechnet. Grundsätzlich behält der Arbeitnehmer zuerst einmal sein gekürztes Nettogehalt vom eigentlichen Beruf sowie das Nettogehalt des Nebenjobs. Nun kommt es zur Anrechnung des Nebenerwerbs auf das Kurzarbeitergeld, wobei nicht das volle Nettogehalt angerechnet wird, sondern nur ein fiktives Kurzarbeitergeld auf das Bruttoentgelt des Nebenjobs. Eine Aufnahme einer Nebentätigkeit lohnt sich also auch noch bei laufender Kurzarbeit im Hauptberuf.

Richtig lohnenswert ist aber der Nebenjob, wenn dieser bereits vor der Kurzarbeit aufgenommen wurde. Die Einkünfte aus dieser Nebentätigkeit werden überhaupt nicht auf das Kurzarbeitergeld angerechnet. Die Regelung sieht auch vor, dass eine Anrechnung der Nebentätigkeit auch nur dann zutrifft, wenn der Nebenjob erstmals angetreten wird, wenn bereits Kurzarbeitergeld gezahlt wird. Wird also im Betrieb Kurzarbeit rechtzeitig einige Wochen vorher angekündigt, empfiehlt sich eine schnelle Suche nach einer Nebentätigkeit und die Aufnahme der Nebentätigkeit noch vor der Kurzarbeit.

Eine Nebentätigkeit muss natürlich zeitlich mit den Arbeitszeiten der Kurzarbeit zusammen passen und darf auch nicht in Konkurrenz zum Betrieb stehen. Weiter kann auch eine Nebentätigkeit von der Arbeitsagentur vermittelt werden, die auch angetreten werden müssen, da ansonsten eine Sperrzeit droht. Wichtig ist im Endeffekt vor allem, dass alle Nebentätigkeiten bei Arbeitsagentur und Arbeitgeber auch angekündigt werden.

Samstag
Aug 1,2009

Die Krise hat Deutschlands Wirtschaft fest im Griff und Leidtragende sind letztenendes auch immer die Arbeitnehmer. Auch wenn mittlerweile keine größeren Massenentlassungen zu verzeichnen sind, sondern die Arbeitgeber vermehrt das Mittel Kurzarbeit zur Kostenminimierung nutzen, so ist die finanzielle Belastung für die Arbeitnehmer doch spürbar. Bis zu 18 Monate lang kann nun Kurzarbeit angemeldet werden und dementsprechend lange wird das Kurzarbeitergeld für die Arbeitnehmer bezahlt.

Eine lange Zeit, welche sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer nicht ungenutzt lassen sollten, sondern auch als Chance sehen sollten. Der beste Weg die Krise sinnvoll zu meistern ist die verschiedene Möglichkeiten der Weiterbildung während der Kurzarbeit ausreichend zu nutzen und hinterher verstärkt und mit noch besser qualifizierten Personal in den Aufschwung zu starten.
Selten war die Gelegenheit für eine berufliche Weiterbildung der Belegschaft besser als in dieser schweren Krise, so makaber dies auch klingen mag. Den passenden Rahmen dafür schafft das zweite Konjunkturpaket, welches eine Bezuschussung der Sozialversicherungsbeiträge für Ausfallzeiten während der Weiterbildungen vorsieht. Im Sonderfall der von Kurzarbeit betroffenen Arbeitnehmer kann eventuell sogar eine hundertprozentige Übernahme der Sozialversicherungsbeiträge von der Arbeitsagentur in Anspruch genommen werden. Hierbei muss der zeitliche Rahmen der Weiterbildung allerdings mindestens 50 Prozent der Ausfallzeit umfassen.

Auch die Weiterbildung kostet natürlich Geld, doch auch hier sieht die Bundesregierung und die Europäische Union eine Vielzahl an Möglichkeiten der Kostenübernahme vor. Ob eine spezielle Weiterbildung für Fachkräfte oder aber die allgemeine Weiterbildung gering qualifizierter Arbeitnehmer, inwiefern die Kosten für die Fortbildung übernommen werden, muss im Einzelfall bei der zuständigen Arbeitsagentur nachgefragt werden. Ohne Frage sollten diese Chance aus Unternehmersicht nicht ungenutzt bleiben, denn wenn die Krise erst einmal überwunden ist, profitieren Betriebe mit gut qualifizierten Fachpersonal am ehesten vom Aufschwung.

Kurzarbeitergeld vom Arbeitsamt

Mittwoch
Jul 29,2009

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten einer konjunkturellen Rezension müssen Unternehmen Ausgaben einsparen, wo es nur geht. Da oftmals die Personalkosten die höchsten Ausgaben verursacht und das beschäftigte Personal bei einem Rückgang der Auftragslage ohnehin weniger zu tun hat, wird hier in der Regel zuerst der Rotstift angesetzt.
In der schweren Wirtschaftskrise beginnend im Jahr 2008 ist die Auftragslage in vielen Teilen der Wirtschaft regelrecht eingebrochen, insbesondere bei den Automobilherstellern und ihren Zulieferern sowie bei Unternehmen des Maschinenbaus verzeichnen Unternehmen teilweise über 30 Prozent weniger Aufträge. Kein Wunder also, dass sich diese angespannte Lage auch auf die Situation der Arbeitnehmer auswirkt.

Für viele Unternehmen ist der erste Schritt zur Abwehr der schweren Wirtschaftskrise die Einführung von Kurzarbeit im Betrieb. Diese Maßnahme hat sowohl für den Arbeitgeber als auch für den Arbeitnehmer viele Vorteile, wenn als Vergleich die betriebsbedingte Kündigung genommen wird.
Bei einer betriebsbedingten Kündigung gerät der Arbeitnehmer in die Arbeitslosigkeit und der Arbeitgeber verliert Fachkräfte, welche bei einer künftigen konjunkturellen Erholung fehlen könnten. Bei Einführung der Kurzarbeit behält der Arbeitnehmer zumindenst seinen Arbeitsplatz, muss aber natürlich Abstriche beim Gehalt machen.

Bei Einführung von Kurzarbeit zahlt der Arbeitgeber nur den Lohn für die tatsächlich geleistete Arbeitszeit sowie auch die gesamte Höhe der Sozialversicherungsbeiträge mit Ausnahme der Arbeitslosenversicherung. Des Weiteren muss der Arbeitgeber das sogenannte Kurzarbeitergeld beantragen, der Arbeitnehmer muss sich nicht darum kümmern. Der Antrag wird bei der Arbeitsagentur gestellt, welche das Kurzarbeitergeld an den Arbeitgeber zahlt. Dieser zahlt weiterhin den verringerten Lohn sowie das Kurzarbeitergeld an den Arbeitnehmer.
Berechnet wird die Höhe des Kurzarbeitergelds durch die Nettoentgeltdifferenz, welche sich genauer durch die Differenz des pauschalierten Nettoentgelt aus dem Sollentgelt und dem pauschalierten Nettoentgelt aus dem Istentgelt ermittelt. In der Regel kann der Arbeitnehmer nun 60 Prozent dieser Nettoentgeltdifferenz als Kurzarbeitergeld erwarten. Für den Fall, dass der Arbeitnehmer ein Kind hat oder aber der ebenfalls einkommenssteuerpflichtige Ehegatte ein Kind hat und die Ehegatten nicht getrennt leben, zahlt die Arbeitsagentur sogar 67 Prozent der Nettoentgeltdifferenz als Kurzarbeitergeld aus.

Arm trotz Arbeit

  • Filed under: Arbeit
Samstag
Mrz 28,2009

Wer arbeiten geht, der hat auch genügend Geld. Das kann man so nicht sagen, denn viele Menschen leben an der Armutsgrenze, obwohl sie einer geregelten Arbeit nach gehen, die oftmals sogar körperlich sehr hart ist. Zwar sind zum Schutz der Arbeitnehmer in Deutschland für einzelne Branchen und Berufe bestimmte Mindestlöhne etabliert, doch ist dies auch kein Allheilmittel. Mag eine Einzelperson mit dem erarbeiteten Mindestlohn vielleicht noch über die Runden kommen, so sieht es schon ganz anders aus, wenn der Verdiener auch noch für eine Familie aufkommen muss. Nicht selten wird ein Großteil der Einnahmen dann zum Beispiel schon für die Miete benötigt. Bereits am Essen muss gespart werden, und für außerplanmäßige Anschaffungen bleibt kein Budget mehr übrig.

Die Gründe für diese Entwicklung sind ebenso vielfältig wie miteinander verwoben. Unternehmen sind auf Wirtschaftlichkeit bedacht und leider keine sozialen Organisationen. Deshalb versuchen sie auch, bei den Arbeitslöhnen so sehr zu sparen, wie es nur möglich ist. Vielfach beschäftigen sie wechselnde Leiharbeiter, für die sie keine oder nur geringere Kosten wie Sozialversicherung, Gesundheitsvorsorge und Rentenbeiträge bezahlen müssen. Dabei ist die Beschäftigung von Leiharbeitern ein durchaus legales Mittel, um Personalkosten gering zu halten. Auch das immer mehr steigende Angebot an Billigarbeitskräften trägt seinen Teil bei. Das Überangebot an freien Arbeitnehmern, die gerne auch für einen geringeren Lohn arbeiten, damit sie überhaupt einen Arbeitsvertrag bekommen, drückt das allgemeine Lohnniveau.

So kann es heute also sein, dass ein Arbeiter für dieselbe Arbeit weniger Gehalt bekommt als noch vor einigen Jahren. Nach Abzug aller Beiträge bleibt ihm unterm Strich dann manchmal sogar weniger als einem HartzIV-Empfänger. Die Frage, ob es sich lohnt, unter solchen Bedingungen dann überhaupt noch arbeiten zu gehen, ist berechtigt. Wer arbeitet, wird in diesem Fall nicht unbedingt dafür be- oder auch nur entlohnt. Viele Arbeitnehmer – auch in Deutschland – haben nur noch einen sehr geringen Spielraum, da sie sehr wenig verdienen, obwohl sie einer harten und ehrbaren Arbeit nach gehen.

Samstag
Mrz 21,2009

Bildungsurlaub bedeutet eine bezahlte Freistellung von 5 Arbeitstagen im Jahr, an denen Arbeitnehmer sich beruflich oder politisch weiterbilden können. Die Rechtsgrundlagen dafür wurden in den 70er und 80er Jahren in vielen Bundesländern durch Landesgesetze geschaffen. Nach dem Zusammenbruch der DDR haben auch drei ostdeutsche Bundesländer eine entsprechende Regelung bei sich eingeführt. Bildungspolitiker gehen davon aus, dass solche Veranstaltungen besonders geeignet sind, um einen Anreiz zum „lebenslangen lernen“ zu geben.
Anderer Auffassung ist man nur in den Ländern Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen und Thüringen. Dort gibt es keine gesetzlichen Regelungen zum Bildungsurlaub für Arbeitnehmer. Lediglich für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes (Bund) gibt es auch in diesen vier Ländern einen Anspruch auf Arbeitsbefreiung, der auf einem Rundschreiben aus dem Jahr 1965 (zuletzt geändert 1997) beruht. Ebenfalls bundesweit gilt das Betriebsverfassungsgesetz, in dem Betriebsratsmitgliedern ähnliche Rechte zur Weiterbildung eingeräumt werden.
Arbeitnehmer im Sinne der Ländergesetze sind Arbeiter und Angestellte, nicht aber Beamte. Diese können einen Anspruch auf Bildungsurlaub aus der Sonderurlaubsverordnung des Bundes (Bundesbeamte) oder vergleichbaren Länderregelungen (Landes- und Kommunalbeamte) ableiten.
Im Rückblick muss man sagen, dass nur etwa 2 % derjenigen, die einen Rechtsanspruch auf Bildungsurlaub haben, diesen auch tatsächlich genutzt haben. Das hat sicher auch damit zu tun, dass es immer wieder Arbeitgeber gab, die die Rechtslage nicht kannten oder ihre Mitarbeiter rigoros als „aus betrieblichen Gründen unabkömmlich“ erklärten. Solch eine pauschale Begründung ist allerdings nur einmal ausreichend. Abhängig von den jeweiligen Landesgesetzen muss der Arbeitgeber bei einer zweiten Ablehnung in Folge schon sehr genau begründen, warum es zum wiederholten Mal nicht möglich sein soll, dem gesetzlich begründeten Anspruch seines Mitarbeiters stattzugeben.
Voraussetzung für die Gewährung von Bildungsurlaub ist allerdings, dass der Arbeitnehmer seinen Chef mindestens sechs Wochen vor dem geplanten Beginn davon in Kenntnis setzt, und die erforderlichen Unterlagen beifügt. Daraus muss hervorgehen, dass der gewählte Kurs nach der jeweiligen Landesregelung als Bildungsurlaub anerkannt ist.

Stress im Großraumbüro

Donnerstag
Mrz 5,2009

Dass Firmen kostensparend arbeiten ist hinreichend bekannt. Aber leider nehmen viele dabei keine Rücksicht auf die sozialen Bedürfnisse ihrer Angestellten. Denn oftmals wird sich bei der Aufteilung der Büros für die Großraumvariante entschieden.

Dabei haben neue Studien ergeben, dass Großraumbüros krank machen. Angestellte, die in einem Großraumbüro arbeiten, leiden unter dem Verlust der Privatsphäre und haben ständig mit einer Reizüberflutung zu kämpfen. Hinzu kommt die wachsende Unzufriedenheit und die Angst, von ihren Kollegen beobachtet zu werden. Großraumbüros sind auch gleichzeitig der Nährboden für Mobbing.

Auch wenn einige Mitarbeiter von Großraumbüros schwärmen, senken sie die Produktivität der Angestellten, die in solchen Büros arbeiten müssen. Für Routinearbeiten mag ein Großraumbüro von Vorteil sein, da es die Eintönigkeit ein wenig mildert, aber für Arbeiten, die ein gewisses Maß an Konzentration erfordern, sind sie denkbar ungeeignet. Der Lärmpegel ist zu hoch und die Menschen sind einem hohen Stressfaktor ausgesetzt. Die Krankheitsrate ist hier wesentlich höher als in Einzelbüros.

Bemerkenswert ist allerdings, dass sich die Chefs häufig in ihren Einzelbüros verstecken und dazu noch von einer Sekretärin abgeschirmt werden. Wen wundert es da, dass sich viele Mitarbeiter in einem Großraumbüro auch ein wenig mehr Abgeschiedenheit wünschen und auch gerne eine Vorzimmerdame hätten, die bestimmt, wer hinein darf und wer nicht.

Samstag
Feb 21,2009

Immer mehr deutsche Arbeitnehmer sehen sich vor der Entscheidung ins Ausland zu gehen, einige freiwillig und andere werden von ihrem Vorgesetzten mehr oder minder darum gebeten. Wer auf Grund seiner Qualifikation von seinem Arbeitgeber an einen anderen Standort beordert wird, der hat gute Chancen in Verhandlungen um Sonderleistungen zu gehen und sollte diese Chancen nicht ungenutzt lassen.

Gerade Fach- und Führungskräfte müssen immer häufiger damit rechnen auch dauerhaft von deutschen Firmen im Ausland eingesetzt werden. Wer gut verhandelt hat gute Chancen aus dem häufig vom Chef verordneten Auslandsaufenthalt auch für sich persönlich das Beste herauszuholen. Gerade wer Familie hat und über einen längeren Zeitraum für sein Unternehmen im Ausland tätig werden soll, hat gute Chancen, dass das Unternehmen für eine komplette Umsiedlung der Familie finanzielle Mittel zur Verfügung stellt und zusätzlich sogar den Umzug organisiert und sich auch um organisatorische Dinge kümmert, wie zum Beispiel Schulen und Kindergärten in der neuen Heimat.

Schon vor dem Auslandsaufenthalt können Arbeitnehmer Sprachkurse auf Firmenkosten nutzen und ihre Wünsche für das neue Heim äußern, sodass ein gutes Einleben am neuen Standort reibungslos von statten gehen kann. Gerade Großunternehmen lassen es sich etwas kosten ihre deutschen Fachkräfte auch an Standorten im Ausland einsetzen zu können und ihnen dort das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten. So wird häufig in der Planung für den Arbeitnehmer ein soziales Auffangnetz in seiner neuen Heimat organisiert, sodass von Anfang an eine gute Betreuung in der neuen Heimat vorhanden ist und bei Anfangsschwierigkeiten unterstützt.

Wer ins Ausland versetzt werden soll, der sollte deshalb klare Forderungen an den Arbeitgeber stellen und auch entsprechend seine Wünsche äußern. Zwar locken alle Firmen mit Sonderzahlungen für die Dauer des Auslandeinsatzes, doch sind alle anderen Unterstützungsmaßnahmen reine Verhandlungssache. Gerade wer mit Familie ins Ausland gehen möchte, der sollte sich vom Arbeitgeber die nötige Unterstützung zu sichern lassen, sodass ein reibungsloser Ablauf garantiert werden kann und die oft sehr hohen Umzugskosten vom Arbeitgeber getragen werden.

Aktuell werden gerade für den russischen und für den asiatischen Raum deutsche Fachkräfte für den Aufbau neuer Produktionsstätten umgesiedelt. Aber auch Länder wie die Türkei oder das ehemalige Jugoslawien sind weiterhin für deutsche Unternehmen ein interessanter Markt in dem gerne investiert wird.

Mittwoch
Feb 11,2009

Jeder der auf der Suche nach einer Arbeit von zu Hause aus sucht, trifft auf Anzeigen die viel Geld versprechen für wenig Arbeit. Diesen Trend gibt es schon seit Jahrzehnten, nur heute ist das Internet die Plattform der Wahl für die Präsentation neuer Einkommensmöglichkeiten. Auch wenn bei nüchterner Betrachtung klar sein müsste, dass kein Einkommen ohne Arbeit erzielt werden kann, treffen diese Art von Anzeigen ins Schwarze, denn sie vermitteln einen Wunschtraum den viele Menschen haben.

Wer mit Heimarbeit gut verdienen möchte, der muss entsprechenden Einsatz erbringen und sowohl Zeit investieren, als auch Selbstmotivation besitzen. Der Traum vom leicht verdienten Geld, wird wohl ein Traum bleiben. Zwar gibt es immer wieder Erfolgsgeschichten aus dem Bereich Vertrieb, doch auch hier gilt, dass der Einsatz der Schlüssel zum Erfolg ist. Angebote für Heimarbeit gibt es viele, vom Telefondienst bis hin zum klassischen Vertrieb gibt es zahlreiche Tätigkeitsfelder die von zu Hause angeboten werden.

Wer sich intensiv auf die Suche begibt, der wird feststellen, dass es sehr wohl auch noch Heimarbeitsangebote gibt, die nach festen Stundenlohn bezahlt werden. Die meisten Angebote jedoch sind auf freiberuflicher Basis und häufig trifft man auf eine Erfolgsorientierte Bezahlung. Gerade wer Heimarbeit auf selbstständiger Basis durchführen möchte, sollte darauf achten, dass er mehr wie einen Auftraggeber akquirieren sollte. Wer nur mit einem Auftraggeber auf Dauer arbeitet, kommt häufig in den Verdacht eine Selbstständigkeit nur zum Schein zu betreiben, um nicht unter die Sozialversicherungspflicht zu fallen. Wichtig ist es allerdings, dass der Auftraggeber nicht weisungsbefugt ist, sondern der Selbstständige selbst entscheidet, welche Aufträge er durchführt und zu welchem Preis.

Die Sehnsucht nach einem guten Einkommen von zuhause ist häufig so groß, dass nicht wirklich über die Konsequenzen nachgedacht wird und häufig überstürzt eine Tätigkeit aufgenommen wird. Klar muss sein, dass mit einer Selbstständigkeit auch eine Gewerbeanmeldung notwendig wird und entsprechend die Kontaktaufnahme mit dem Finanzamt, um schon im Vorfeld steuerliche Fragen zu klären. Wer auf Lohnsteuerkarte von zu Hause aus arbeitet, der hat die selben Rechte und Pflichten wie jeder Arbeitnehmer der direkt im Unternehmen tätig ist. Im Vorfeld sollte immer geklärt werden, welche Möglichkeiten der Vergütung zur Verfügung stehen und ob Kosten für Arbeitsmaterial vom Auftraggeber oder Arbeitgeber übernommen werden.

Samstag
Jan 31,2009

Dubai liegt am Persischen Golf und bietet Arbeitsplätze für Menschen aus aller Welt und aus allen Branchen. Dubai ist dank dem Scheich Muhammed bin Raschid Al Maktum zu einem der reichsten Länder dieser Erde geworden und natürlich verbinden viele Menschen mit Dubai Urlaub der Sonderklasse und Luxus pur. Durch die Träume des Scheichs wurden in Dubai viele Luxus Gebäude errichtet und Dubai wurde zu der innovativsten Stadt in der Welt, die durch schnelles Wachstum zahlreiche Arbeitsplätze innerhalb kürzester Zeit schaffen konnte.

Mittlerweile ist Dubai ein Mekka für Fachkräfte aus aller Welt, denn durch das ständige Wachstum der Stadt sind Fachkräfte und Arbeiter Mangelware geworden. Schon lange arbeiten und Leben in Dubai Fachkräfte aus Europa, USA und Kanada und besonders deutsche Arbeitskräfte sind gerne gesehen in Dubai, so arbeiten mehr als 9.000 Deutsche heute schon in Dubai und die Tendenz ist steigend. Dank der Arbeitskräfte aus aller Welt ist schon längst Englisch zur inoffiziellen Landesprache Dubais geworden, so haben auch deutsche Arbeitnehmer keine Verständigungsprobleme und können sich so im privaten sowie im beruflichen Umfeld gut verständigen.

Die Chancen die das Wirtschaftswachstum in Dubai deutschen Arbeitskräften bietet sind enorm, denn alle Branchen Boomen. Für deutsche Verhältnisse ist der verdienst relativ niedrig, denn der Mindestlohn für ungelernte Kräfte beträgt ab 200 Euro im Monat und für qualifizierte Kräfte ab 800 Euro im Monat, natürlich sind nach oben hin keine Grenzen gesetzt. Gut zu verhandeln ist also ein Muss um ein gutes Gehalt zu erhalten, doch auch so sind deutsche Arbeitskräfte gerne gesehen und viele Arbeitgeber in Dubai sind bereit über dem Mindestlohn zu bezahlen. Besonders im technischen und im Managementbereich sind Arbeitskräfte in Dubai sehr gut bezahlt. Da grundsätzlich in Dubai keine Einkommenssteuer fällig wird, ist das Gehalt Brutto wie Netto und durch die geringeren Lebenskosten lässt es sich in Dubai auch mit dem Mindestlohn noch relativ gut leben.

Für die Einreise nach Dubai ist ein gebührenfreies Visum von Nöten welches über die Botschaft VAE in Berlin erhältlich ist (www.vae-botschaft.de). Dieses Visum ermöglicht einen Aufenthalt bis zu 60 Tagen in Dubai, eine Arbeitsgenehmigung und ein Dauerhaftes Visum kann direkt in Dubai beantragt werden, jedoch gibt es für Europäer nur die Bedingung der englischen Sprache mächtig zu sein und so ist gerade für Deutsche die Arbeitsaufnahme in Dubai kein Problem.

Sonntag
Jan 25,2009

Die Wirtschaftskrise schlägt 2009 in Deutschland richtig zu. Zwar haben einige große Unternehmen bereits 2008 auf Kurzarbeit umgestellt, doch 2009 kommt die nächste Ebene und auch die Autozulieferer wie Bosch und Co stehen kündigten bereits Kurzarbeit an. Viele Arbeitnehmer stehen nun vor einer privaten Krise, denn durch die Kurzarbeit fließt weniger Geld in die Haushaltskasse und viele Haushalte haben keine Rücklagen mehr um den finanziellen Ausfall abzufedern. Für viele bedeutet somit die Ankündigung der Kurzarbeit, dass sie sich nach einen Nebenjobs umsehen müssen und auch dies hat negative Folgen die weit reichen.

Nebenjobs waren schon immer heiß begehrt und doch hatte man gute Chancen einen geeigneten Nebenjob zu ergattern. Die Bezahlung bei Mac und Co war noch nie berauschend, doch die neue Flut an Bewerbern eröffnet nun den Unternehmen neues Lohndumping im Nebenjobbereich. Der Kampf um die Nebenjobs nimmt extreme Formen an, denn immer häufiger bieten Bewerber freiwillig an für einen geringeren Stundenlohn zu arbeiten als die Mitbewerber. Was für die Unternehmen erfreulich ist, ist für die Wirtschaft letztlich ein neuer Tiefpunkt und für viele Nebenjobber existenzvernichtend.

Wer heute einen gut bezahlten Nebenjob inne hat, der sollte an diesem Festhalten, denn der Markt wird langsam eng und für immer weniger Einkommen wird immer höherer Aufwand nötig. Um heute noch einen lukrativen Nebenjob ausüben zu können bedarf es häufig den Schritt in die Selbstständigkeit. Gerade die Krisenzeiten lassen neue Möglichkeiten entstehen, denn durch die Krise bedarf es ein Rückbesinnen auf althergebrachtes und neues Sparpotenzial. Ein Beispiel für einen lukrativen Nebenjob in Krisenzeiten ist der Beratungssektor, denn wer den Menschen Sparpotenzial aufzeigt ist heute herzlich willkommen. Auch der Hobby-Gärtner hat heute gute Chancen als Mikrounternehmer eine Einkommensquelle zu erzielen, denn selbst angebautes Obst und Gemüse zu günstigen Preisen finden heute reisenden Absatz. Ein weiteres Feld welches gut bedient werden kann ist das weite Feld der Reparaturen, denn in Krisenzeiten geht man weg davon alles sofort neu zu kaufen, sondern setzt wieder mehr auf eine Instandsetzung, dies ist die Chance für alle Allroundhandwerker und auch im Textilbereich gibt es gute Chancen für alle Künstler an der Nähmaschine, denn auch Textilien werden heute immer häufiger repariert und angepasst.

Wer auf der Suche nach einem Nebenjob nur auf Dumpinglöhne stößt, der sollte also seiner Fantasie freien Lauf lassen und sich überlegen wo die persönlichen Stärken liegen, denn diese lassen sich häufig gut vermarkten und so ein lukratives Nebeneinkommen erzielen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin zu Tauschen, denn wer sein können mit anderen Tauscht, kann sich häufig kosten für Handwerker und Co sparen, hier lohnt ein Blick auf Netzwerke für Nachbarschaftshilfe. Ein gutes Beispiel für den Nebenjob der zwar kein Bares bringt, aber dafür kostenlose Dienstleistungen ist der Tauschring Berlin. Regionale Vereine zur Nachbarschaftshilfe gibt es in ganz Deutschland und erschließen zusätzliche Möglichkeiten sich durch Arbeit neue finanzielle Möglichkeiten zu schaffen.