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Bewerbung, Karriere und Job Trends

Archive for the ‘Bewerbung’ Category

Praktikumsbewerbung

Dienstag
Jun 17,2008

Ein Praktikum ist für Schüler und Studenten der erste sinnvolle und oft auch wegweisende Einblick in die Arbeitswelt. Hier können individuelle und praxisrelevante Fähigkeiten erkannt und ausgeschöpft werden, damit sie im späteren Beruf genutzt werden können. Um aber für Ihr Wunschpraktikum in die engere Auswahl zu kommen, müssen Sie die Praktikumbeauftragten Ihres Zielunternehmens mit einer Praktikumsbewerbung überzeugen.

Eine vollständige Praktikumsbewerbung umfasst das Anschreiben, welches genau eine Seite umfassen soll und den Lebenslauf mit Foto. Oben auf der Seite des Anschreibens steht der Absender. Mit etwas Abstand hierunter stehen der vollständige Name und die Adresse des Unternehmens. Der Ansprechpartner muss immer mit Namen genannt werden. Erkundigen Sie sich daher vorher nach dem zuständigen Personalchef. Der Betreff „Bewerbung um einen Praktikumplatz“ muss fettgedruckt stehen. Hierauf folgen die Anrede und der Anschreibentext, in dem Sie Ihren Ansprechpartner über Ihr Anliegen und den Wunschzeitraum für das Praktikum informieren. Erwähnen Sie auch, wie Sie auf den Betrieb gestoßen sind.

Inhaltlich kommt es bei der Praktikumsbewerbung vor allem auf einen flüssigen Schreibstil sowie die Einteilung in Sinnabschnitte und eine gute Selbstdarstellung an. Zudem sollten Sie sich vorher mit dem Betrieb vertraut machen, da jede Bewerbung trotz aller Formalien individuell für einen Betrieb verfasst wird. Hierin müssen Sie Interesse signalisieren. Nennen Sie Ihre Stärken, die für den Betrieb relevant sind. Vermeiden Sie jedoch Aufzählungen und Phrasen. Der Personalchef verlässt sich auf Ihre Ausführungen. Nutzen Sie daher Aktivsätze anstelle von Passivsätzen. Das wirkt stilistisch überzeugender. Gehaltsvorstellungen und dergleichen sollten vermieden werden, da diese in der Regel erst im persönlichen Gespräch angesprochen werden.

Praktikumsbörsen:

Sonntag
Jun 15,2008

In den letzten Jahren hat sich vieles geändert. Dass ein Bewerber in Anzug und Krawatte zum Vorstellungsgespräch erscheint, ist recht selten geworden. Dies ist auch nicht immer nötig. Wer sich zum Beispiel als Maurer bewirbt, wird wohl nie in Hemd und Bundfaltenhose arbeiten und darf ruhigen Gewissens in Jeans und Hemd beim Arbeitgeber erscheinen. Wichtig ist hierbei, dass die Kleidung sauber und nicht löchrig ist, auch nicht, wenn man sich als Fliesenleger bewirbt. Ein gepflegtes Auftreten ist sehr wichtig. Aber Vorsicht, in manchen Branchen sind die Kleidungsvorschriften sehr streng! Wer sich beispielsweise bei einer Bank bewirbt sollte unter keinen Umständen ohne Anzug und die Krawette zum Vorstellungsgespräch erscheinen.

Zwei große Fehler zum Vorstellungstermin kommen leider zu häufig vor. Entweder der Bewerber verspätet sich, vielleicht weil er die Sache zu locker angeht. Oder aber man ist viel zu früh am vereinbarten Ort. Das widerum zeigt dem Arbeitger, dass man übernervös ist und er wird testen, ob man die Nerven und die Ruhe bewahren kann. Falls man dennoch sehr früh am Vorstellungsort ankommt, sollte man sich noch einmal sammeln und ggf. im Auto oder einem nahen Park warten und sich erst frühestens 10 Minuten vor dem Termin bei dem Arbeitgeber anmelden.
Wer zu spät kommt und sich dann in Ausreden verstrickt, hat seine Chance meist schon vertan. Wenn man beispielsweise im Stau steht und absehbar ist, dass man das Bewerbungsgespräch unter keinen Umständen mehr pünktlich erreicht, sollte sofort beim Arbeitgeber anrufen und bitten den Termin um z.B. eine Stunde nach hinten zu verschieben.

Im Bewerbungsanschreiben sollen die Stärken schon angedeutet werden. Bei Vorstellungsgespräch muss man das Geschriebene aber auch vertreten können. Schreibt ein Bewerber, er sei offen im Umgang mit Menschen, ist das nur dann sinnvoll, wenn dieser nicht im Gespräch schüchtern auf den Boden schaut.
Meist wird nach den Schwächen gefragt. Überlegt euch hier schon vorab eine passende Antwort. Wer z.B. eher ein schüchterner Mensch ist, kann die Schwäche in manchen Berufen als Stärke nutzen. Manche Schwächen sind nämlich nicht wirklich Schwächen.

Bewerbungsanschreiben

Mittwoch
Jun 11,2008

Ein sauber und inhaltlich ordentlich verfasstes Bewerbungsanschreiben entscheidet, ob und wer zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird. Daher sollten Bewerber sowohl auf die Einhaltung der Formalien als auch auf die Verwendung eines gehobenen und angemessenen Stils achten. Mit dem Bewerbungsanschreiben geben Sie dem Arbeitgeber einen ersten Eindruck von sich. Hieran soll er erkennen können, ob Sie für sein Unternehmen die richtige Wahl sind. Zunächst gilt es den Anschreibenkopf sauber und ordentlich zu verfassen. Hierzu müssen Sie unbedingt die vorgeschriebenen Zeilenabstände beachten, um zu zeigen, dass sie ordentlich und präzise arbeiten. Links oben unter den Absender gehört die vollständige Firmenadresse. Wenn Sie nicht sicher sind, wer die Bewerbung durchsehen wird, nennen Sie den Sachbearbeiter, mit dem Sie sich zuvor telefonisch unterhalten haben oder denjenigen, der in der Anzeige erwähnt wurde. Achten Sie immer darauf, dass Sie den Namen richtig schreiben und sprechen Sie den Leser direkt, aber höflich mit “Sie” an.

Während der Anschreibenkopf noch sehr formal ist, können Sie im Anschreibentext endlich mehr von sich schreiben. Um Ihren zukünftigen Arbeitgeber von sich zu überzeugen empfiehlt es sich kurz und möglichst aussagekräftig Ihre für den Betrieb relevanten Vorzüge im Bewerbungsanschreiben zu betonen. Ein gutes Selbstbewusstsein ist gut. Jedoch sollten Sie nicht überheblich wirken. Verweisen Sie bereits in der Einleitungszeile zu der Anzeige. Erwähnen Sie Ihre Qualifikationen. Geben Sie zum Schluss auch Referenzen an, um von Ihrer Kompetenz zu überzeugen. Machen Sie deutlich, dass Sie für weitere Fragen gerne und auch telefonisch zur Verfügung stehen und sich über ein persönliches Gespräch freuen würden

Dienstag
Jun 10,2008

Nichts hinterlässt einen besseren Eindruck bei potenziellen Arbeitgebern, als ein vollständige, gut geordnete und saubere Bewerbungsmappe.

Wenn es um den Lebenslauf und das Lichtbild geht, gibt es 2 Möglichkeiten: Entweder das Lichtbild wird in Form eines Passbildes auf den Lebenslauf geklebt, oder man entscheidet sich für ein Deckblatt, auf welchem das Lichtbild aufgedruckt wird mit der Überschrift “Bewerbung”. Entscheidet man sich für das Deckblatt, sollte dies auch sinngemäß das Erste Blatt der Bewerbungsmappe sein, andernfalls ist dies das Bewerbungsanschreiben.

Im Anschreiben sollten unbedingt die persönlichen Stärken, die auch im Vorstellungsgespräch vertretbar sind, erwähnt werden. Desweiteren kann der Bewerber auf Qualifikationen verweisen, welche im Lebenslauf genauer dargestellt sind.

Direkt hinter dem Bewerbungsanschreiben soll der Lebenslauf zu finden sein. Dieser gibt dem Arbeitgeber einen Überblick über den bisherigen schulischen oder beruflichen Werdegang. Je genauer und vollständiger ein Lebenslauf verfasst ist, desto besser stehen die Chancen, zu einem Vorstellungsgespräch oder Einstellungstest eingeladen zu werden. Sollte kein Deckblatt erstellt werden, muss nun an dieser Stelle das Lichtbild zu finden sein, damit der zukünftige Arbeitgeber sich auch optisch ein Bild von dem Bewerber machen kann.

Die weiteren Bewerbungsunterlagen sind nun abhängig von dem, was der Bewerber bisher gemacht hat. Schulabgänger, welche sich um eine Ausbildungsstelle bemühen, müssen mindestens das letzte Schulzeugnis beilegen, meist werden von Firmen allerdings die letzten beiden Zeugnisse gefordert. Eventuelle Praktikumszeugnisse von Schülerpraktiken können als letzte Seiten beigefügt werden. Dies macht nicht nur Sinn, wenn das Praktikum in der gleichen Branche gemacht wurde, wie die der gewünschten Ausbildung. Ein Praktikumszeugnis, in welchem erwähnt ist, dass der Bewerber zuverlässig, pünktlich und lernfähig ist, hinterlässt bei jedem Arbeitgeber einen positiven Eindruck und kann ausschlaggebend für eine positive Rückmeldung der Firma sein, auch bei durchschnittlichen Zeugnissen.

Wer bereits gearbeitet hat, sollte eventuell vorhandene Arbeitszeugnisse der bisherigen Arbeitgeber beifügen. Auch Kopien von erforderlichen Führerscheinen oder Qualifikationsnachweisen sollten mitgeschickt werden.

Montag
Jun 9,2008

In diesem Beitrag soll zunächst aufgezeigt werden, wie ein Lebenslauf sinnvoll und ansprechend gestaltet werden kann. Im Anschluss finden Sie dann einen Muster Lebenslauf.

Ein Lebenslauf für Berufsanfänger bzw. Ausbildungssuchende unterscheidet sich vor allem im Umfang von dem eines Berufserfahrenen, welcher vielleicht den Beruf wechseln oder sich weiterbilden möchte und sollte auch etwas anders geschrieben werden.

Chronologisch rückwärts schreiben!

Wichtigste Regel, die es zu beachten gilt: Für Arbeitgeber ist ein Lebenslauf leichter zu lesen und bewerten, wenn dieser chronologisch rückwärts gestaltet ist. Nach den Personenangaben wie Name, Alter, Familienstand etc., sowie dem Berufswunsch, sollte zunächst ersichtlich sein, was der Arbeitsuchende zuletzt beruflich oder schulisch gemacht hat. Viele Arbeitgeber haben aufgrund endloser Bewerbungen oft nicht die Zeit, jeden Lebenslauf genau durchzulesen, und genau aus diesem Grund sollte der zuletzt ausgeübte Beruf oder der zuletzt erlangte Schulabschluss ganz oben stehen.

Hobbys nur wenn angebracht!

In vorgefertigten Lebenslaufdokumenten für den PC findet sich meist noch immer die Kategorie “Hobbys”. Diese sollte der Bewerber wirklich nur dann in seinem Lebenslauf erwähnen, wenn die Hobbys in irgendeiner Weise mit dem gewählten Beruf zusammenhängen und der Bewerber dadurch eventuell bereits Vorkenntnisse sammeln konnte. Den Arbeitgeber interessiert es zum Beispiel nicht, wenn man hobbymäßig gerne strickt, sich aber als Koch/Köchin bewirbt.

Lücken im Lebenslauf füllen!

Wer längere Zeit ohne Berufstätigkeit war, sollte genau diese Zeit erwähnen. Am Besten wirkt es, wenn man Sätze wie zum Beispiel “Intensive Arbeitssuche” schreibt. Wer in Elternzeit war, sollte dies in einem gesonderten Absatz, “Kindererziehungszeiten”, schreiben. Dies dient der Übersicht und macht das Lesen des Lebenslaufes einfacher.

Besonders wichtig: Verfassen Sie den Lebenslauf in Absätze und übersichtlich gegliedert

Muster Lebenslauf

Mark Mustermann
Musterstrasse 50
60855 Frankfurt
E-mail: mark.mustermann@internet.net

Persönliche Daten
Geburtsdatum/-ort 25.06.1985 in Karlsruhe
Familienstand verheiratet
Bisherige Tätigkeiten
8/2005 – heute Angestellter Versicherungskaufmann bei Firma XY
7/2003 – 7/2005 Ausbildung zum Versicherungskaufmann bei Firma XY
Schule
20.06.2003 Abitur am Mustergymnasium Karlsruhe
Sprachkenntnisse
Englisch (sehr gut)
Spanisch (Grundkenntisse)
EDV-Kenntnisse
Microsoft Office
Adobe Photoshop

Frankfurt, 09.06.2008
Unterschrift

Praxismappe: So schreiben Sie einen überzeugenden Lebenslauf