JobKultur

Bewerbung, Karriere und Job Trends

Archive for the ‘Lebenslauf’ Category

Freitag
Dez 26,2008

Immer mehr Menschen leiden unter Rückenschmerzen und vorwiegend sind Menschen mit sitzenden Tätigkeiten betroffen. Wenn der Büroalltag durch Rückenschmerzen zur Qual wird, dann sollten Betroffene dringend handeln. Wie man im Büro vorbeugen kann und effektiv gegen Schmerzen vorgehen kann, ist erlernbar.

Falsch eingestellte Bürostühle, falsche Tischhöhen und Monitore die im falschen Winkel eingestellt sind, all dies führt zu Rückenschmerzen und Verspannungen. Rückenschmerzen sind nicht nur störend, sondern beeinträchtigt auch die Arbeit, da durch die Schmerzen die Konzentrationsfähigkeit stark nach lässt. Schon durch die richtigen Einstellungen von Büromöbeln und Monitoren kann man einiges gut machen und Verspannungen vermeiden. Leider reicht dies häufig nicht aus um den Rückenschmerzen Herr zu werden und so sollte im Büro grundsätzlich aktives Sitzen praktiziert werden. Aktives Sitzen bedeutet möglichst häufig die Sitzposition zu verändern und dadurch den Rücken zu entlasten. Idealer Weise sollte bei chronischen Rückenschmerzen an Stelle des Bürostuhls lieber ein Sitzball genutzt werden, denn dieser entlastet die Wirbelsäule beim Sitzen und automatisiert das aktive Sitzen.

Um die Rückenmuskulatur zu stärken sollte Gymnastik in den täglichen Ablauf mit eingeplant werden. Empfehlenswert ist verordnete Krankengymnastik, doch auch Qi Gong bietet sich an um den Rückenschmerzen zu Leibe zu rücken. Spezielle Kurse in Fitnessstudios und Volkshochschulen bieten neben guter Anleitung auch die Möglichkeit Kontakte zu anderen Betroffenen aufzubauen, sodass ein Austausch möglich wird. Bewegung ist das A und O um einen Ausgleich zum sitzenden Bürojob zu schaffen.Neben Gymnastik kann Schwimmen, Radfahren, Joggen und viel mehr den Bewegungsmangel ausgleichen.

Zusätzlich sollte man gegen vorhandene Verspannungen vorgehen. Eine Möglichkeit hierzu sind medizinische Massagen, doch auch mobile Masseure bieten sich an um gegen Verspannungen direkt am Arbeitsplatz vorzugehen. Einige Firmen unterstützen ihre Mitarbeiter und bestellen einmal die Woche einen mobilen Masseur ins Büro, sodass alle interessierten Mitarbeiter sich massieren lassen können. Eine Nachfrage bei Vorgesetzten kann lohnen, denn häufig braucht es nur eine gezielte Anregung, denn häufig leiden auch Vorgesetzte an Verspannungen und wissen darum, dass durch Verspannungen und Rückenschmerzen die Konzentration und die Leistungsfähigkeit nach lässt. Größere Firmen bieten sogar Fitnessräume für ihre Mitarbeiter an und unterstützen diese auch mit weiteren Maßnahmen bei der Bekämpfung von Rückenschmerzen und Verspannungen.

Montag
Jul 14,2008

Unter den drei üblichen Arten von Lebensläufen zählt der tabellarische Lebenslauf zu der wichtigsten und verbreitetesten Form. Das hat mehrere Gründe. Zum einen kann der Personalchef mithilfe des tabellarischen Lebenslaufes sehr schnell mehrere Bewerber miteinander vergleichen, ihre Stärken herausfiltern und Schwächen sofort einsehen. Zum anderen lassen sich die wichtigsten Daten platzsparend entweder chronologisch oder nach Gliederungspunkten angeordnet auf einer Seite unterbringen und können gut archiviert und bei Bedarf wieder hervorgeholt werden. Unerfahrene Bewerber können sich zudem sehr leicht am vorgegebenen Muster des tabellarischen Lebenslaufes orientieren und somit möglicherweise Rechtschreib- und Formulierungsschwächen umgehen. Trotz aller Einfachheit des tabellarischen Lebenslaufes, gibt es auch hier Tücken und Fehler, die oft begangen werden.

Das Kernstück des tabellarischen Lebenslaufes ist die Gliederung. Diese muss unbedingt ersichtlich und nachvollziehbar sein. Der tabellarische Lebenslauf sollte in der Regel eine Seite umfassen und eine einheitliche Formatierung haben. Die Überschrift „Lebenslauf“ kann zentriert oder am linken Rand stehen. Das Bewerberfoto gehört in die rechte Ecke und sollte ein Passfoto sein. Da aufgrund des biometrischen Ausweises auf Passfotos oftmals nicht mehr gelächelt werden darf, kann auch ein anderes Foto genommen werden, sofern nur der Bewerber darauf zu sehen ist und die Größe mit einem Passfoto übereinstimmt. Wenn es in Ihrem Lebenslauf Lücken gibt, so sollten Sie diese nennen und mit Tätigkeiten wie Fortbildungen oder Praktika ausfüllen. Ein Beispiel für einen (nicht chronologischen) tabellarischen Lebenslauf für einen/eine angehende/n Journalisten/in könnte wie folgt aussehen:

Lebenslauf

Persönliche Daten:

Vor und Nachname:
PLZ/Wohnort:
Geburtsdatum und Geburtsort:
Nationalität/ Staatsangehörigkeit:
Familienstand:

Schulausbildung:

Monat/Jahr Name der Schule, Ort und Typ (Grundschule, Gymnasium)

Beispiel: Goethe Gymnasium in Düsseldorf, Abschluss Abitur (Note 2,5)

Grundwehrdienst/ Zivildienst:

Monat/Jahr Name der Dienststelle

Beispiel: Zivildienstleistender im Jugendhaus St. Pius

Berufliche Ausbildung/Studium:

Monat/Jahr Ausbildung Ausbildungsstätte, Tätigkeit, Abschluss

Beispiel: Volontariat beim Rundfunk in X, Schwerpunkt redaktionelle Arbeit

Monat/Jahr Studium Fach, Fachhochschule/Universität, Note

Beispiel: Studium der Journalistik an der X Universität in Y, Abschlussnote: 1,7

Praktika/ Weiterbildungen:

Monat/Jahr Firma, Ort, Tätigkeit

Beispiel: Praktikum bei der Tageszeitung in X, redaktionelle Arbeit, Berichterstattung

Weiterbildung in X, Verfassen von Nachrichten, Reportagen, Recherche Methoden

Beruflicher Werdegang:

Monat/Jahr Firma, Ort, Aufgabenbereiche hervorheben, die für Beruf relevant sind

Besondere Kenntnisse:

Englisch (sehr gut) Tipp: kostenloser Englisch Einstufungstest
Spanisch (Grundkenntnisse)
Führerschein: Klasse B
EDV Kenntnisse: gute Kenntnisse in Word, Power Point und Excel
Fortbildungen: Journalistikschule

Interessen/ Hobbys: Lesen, Recherchieren, Verreisen

Ort, Datum: Unterschrift:

Sonntag
Jul 13,2008

Gewöhnlich verlangen Arbeitgeber von ihren Bewerbern lediglich einen tabellarischen Lebenslauf. In seltenen Fällen, wenn es um die Auswahl besonderer Bewerber für außergewöhnliche Positionen und Arbeitsbereiche geht, verlangen Personalchefs einen ausführlichen Lebenslauf. Dieser muss ausformuliert sein und das bisherige Leben, besonders im Hinblick auf den beruflichen Werdegang reflektieren. Daher müssen Bewerber außerordentlich großen Wert auf Rechtschreibung, Stil und Stringenz des Textes legen, um überzeugen zu können. Vor allem der Inhalt sollte einen klaren Gedankengang widerspiegeln.

Wichtig ist, dass Sie Ihren beruflichen Werdegang skizzieren, persönliche Fähigkeiten verdeutlichen, berufliche Perspektiven oder Ziele begründen und einen Überblick ihrer bisherigen beruflichen Erfahrungen ausarbeiten. Der Personalchef muss anhand Ihrer Ausarbeitungen erkennen können, wo Ihre Begabungen und Kompetenzen liegen und was Sie getan haben, um diese bestmöglichst zu entwickeln und zu fördern. Daher reicht es nicht, die Punkte auf Ihrem tabellarischen Lebenslauf einfach abzuarbeiten. Hier zählt der rote Faden, der ersichtlich werden muss mehr als eine detailgetreue Auflistung Ihrer Praktika oder Interessen. In Ihre Ausführungen müssen Sie allen voran ein System bringen, sodass eine gewisse Kausalität deutlich wird. Wer beispielsweise immer schon großes Interesse für Kunst hatte, wird möglicherweise schon für Museen oder Galerien gearbeitet haben, oder selbst an Wettbewerben teilgenommen und an Ausstellungen in der Schule mitgewirkt haben.

Ein ausführlicher Lebenslauf sollte trotz aller Ausführlichkeit einen bestimmten Rahmen nicht überschreiten. Zwar sind Kreativität und Wortgewandtheit gerne gesehen, jedoch muss der Text vor allem durch seinen prägnanten Inhalt hervorstechen, sodass sich der Personalchef ein greifbares Bild von dem Bewerber machen kann, welches er so schnell nicht mehr vergisst. Ein zu langer Text wirkt langweilig und bestimmte Details werden schnell wieder vergessen. Achten Sie daher auf die richtige Länge. Computergetippt sollte der ausführliche Lebenslauf etwa Schriftgröße 12 haben und nicht länger als eine Seite sein.

Der Hauptteil eines ausführlichen Lebenslaufes zur Bewerbung beim Theater könnte beispielsweise wie folgt gestaltet werden:

„Schon früh wirkte ich bei Theateraufführungen in tragenden Rollen mit. Um einen konkreten Einblick in die Theaterwelt zu bekommen absolvierte ich während meiner Schulzeit ein Betriebspraktikum am Theater und lernte die verschiedenen Bereiche wie Dramaturgie, Maske, Bühnentechnik sowie Theaterpädagogik kennen, sodass ich nach der Schule ein Studium der Theaterwissenschaften begann und kurz darauf Mitglied eines universitären Lesekreises wurde, in dem regelmäßig bedeutende Theaterstücke gelesen und besprochen wurden. Letztes Jahr hatte ich großen Anteil an der Inszenierung eines Theaterstückes, welches im Rahmen eines Stadtteilfestes aufgeführt wurde. Hierbei war es mir auch möglich, selbst einen Teil des Textes zu verfassen und Erfahrungen in den Bereichen Regie und Produktion zu sammeln.“

Samstag
Jul 5,2008

„Aus Ihren Unterlagen geht hervor, dass Sie ein Jahr Pause eingelegt haben, warum?“ Auch wenn Ihr Chef Verständnis für eine Auszeit hat, kommt es immer schlecht an, wenn Sie längere Zeit untätig waren. Jetzt ist es an der Zeit, Praktika, Nebenjobs oder Weiterbildungen anzuführen. Auch private Weiterbildungen wie das Erlernen einer Sprache oder kreatives Arbeiten zeigen, dass Sie nicht untätig waren.

Praxismappe: So schreiben Sie einen überzeugenden Lebenslauf

Montag
Jun 9,2008

In diesem Beitrag soll zunächst aufgezeigt werden, wie ein Lebenslauf sinnvoll und ansprechend gestaltet werden kann. Im Anschluss finden Sie dann einen Muster Lebenslauf.

Ein Lebenslauf für Berufsanfänger bzw. Ausbildungssuchende unterscheidet sich vor allem im Umfang von dem eines Berufserfahrenen, welcher vielleicht den Beruf wechseln oder sich weiterbilden möchte und sollte auch etwas anders geschrieben werden.

Chronologisch rückwärts schreiben!

Wichtigste Regel, die es zu beachten gilt: Für Arbeitgeber ist ein Lebenslauf leichter zu lesen und bewerten, wenn dieser chronologisch rückwärts gestaltet ist. Nach den Personenangaben wie Name, Alter, Familienstand etc., sowie dem Berufswunsch, sollte zunächst ersichtlich sein, was der Arbeitsuchende zuletzt beruflich oder schulisch gemacht hat. Viele Arbeitgeber haben aufgrund endloser Bewerbungen oft nicht die Zeit, jeden Lebenslauf genau durchzulesen, und genau aus diesem Grund sollte der zuletzt ausgeübte Beruf oder der zuletzt erlangte Schulabschluss ganz oben stehen.

Hobbys nur wenn angebracht!

In vorgefertigten Lebenslaufdokumenten für den PC findet sich meist noch immer die Kategorie “Hobbys”. Diese sollte der Bewerber wirklich nur dann in seinem Lebenslauf erwähnen, wenn die Hobbys in irgendeiner Weise mit dem gewählten Beruf zusammenhängen und der Bewerber dadurch eventuell bereits Vorkenntnisse sammeln konnte. Den Arbeitgeber interessiert es zum Beispiel nicht, wenn man hobbymäßig gerne strickt, sich aber als Koch/Köchin bewirbt.

Lücken im Lebenslauf füllen!

Wer längere Zeit ohne Berufstätigkeit war, sollte genau diese Zeit erwähnen. Am Besten wirkt es, wenn man Sätze wie zum Beispiel “Intensive Arbeitssuche” schreibt. Wer in Elternzeit war, sollte dies in einem gesonderten Absatz, “Kindererziehungszeiten”, schreiben. Dies dient der Übersicht und macht das Lesen des Lebenslaufes einfacher.

Besonders wichtig: Verfassen Sie den Lebenslauf in Absätze und übersichtlich gegliedert

Muster Lebenslauf

Mark Mustermann
Musterstrasse 50
60855 Frankfurt
E-mail: mark.mustermann@internet.net

Persönliche Daten
Geburtsdatum/-ort 25.06.1985 in Karlsruhe
Familienstand verheiratet
Bisherige Tätigkeiten
8/2005 – heute Angestellter Versicherungskaufmann bei Firma XY
7/2003 – 7/2005 Ausbildung zum Versicherungskaufmann bei Firma XY
Schule
20.06.2003 Abitur am Mustergymnasium Karlsruhe
Sprachkenntnisse
Englisch (sehr gut) Tipp: kostenloser Englisch Einstufungstest
Spanisch (Grundkenntisse)
EDV-Kenntnisse
Microsoft Office
Adobe Photoshop

Frankfurt, 09.06.2008
Unterschrift