Jobware.de ist ein Jobportal, welches sich auf Stellenangebote für Fach- und Führungskräfte spezialisiert hat. Anzeigen können hier sowohl von Arbeitgebern als auch Arbeitssuchenden aufgegeben werden.
Die Plattform präsentiert sich schon auf der Startseite umfangreich, aber dennoch übersichtlich. Auf den ersten Blick sind die verschiedenen Navigationsmöglichkeiten in der linken Spalte zu erkennen. Bereits auf der Startseite können Bewerber außerdem mittels einer Schnellsuchmaske nach passenden Jobs suchen. Wer detailliertere Auswahlmöglichkeiten für die Job-Suche benötigt, kann in der Rubrik „Stellenmarkt“ nach genauen Kriterien suchen und unpassende Angebote schnell herausfiltern.
Für Arbeitnehmer ist es außerdem möglich ein individuelles Bewerberprofil anzulegen in welchem Angaben gespeichert sind, die für einen potenziellen Arbeitgeber von Interesse sind. Die individuellen Profile der Arbeitssuchenden können in der Unterrubrik “Bewerbergalerie” von Firmen und Arbeitgebern eingesehen werden.
Neben Jobangeboten gibt es auf Jobware.de eine große Bandbreite an weiteren nützlichen Leistungen. Unter dem Menüpunkt „Karriere“ werden Bereiche wie Bewerbung, Lebenslauf oder Vorstellungsgespräch ausführlich behandelt. Es gibt in einer Unterkategorie auch eine „Karriere Check“, bei dem Bewerber Ihre Bewerbungsunterlagen und Ihre Zeugnisse prüfen und optimieren lassen können. Wer darüber hinaus noch Bedarf an weiterer Beratung hat, kann im Bereich“Karriere Coaching“ auch einen individuellen Telefontermin mit einem Personalprofi vereinbaren und die Bewerbungsunterlagen dann in einem persönlichen Gespräch durchgehen.
Was kostet Jobware?
Für Arbeitgeber ist die Anzeigenaufgabe auf Jobware.de nicht gratis. Zum Preis von 995 Euro zzgl. Mehrwertsteuer kann eine Stellenanzeige eingestellt werden. Die Stellenanzeige bleibt für vier Wochen Online und wird gleichzeitig auf über 300 Regionalen und fachspezifischen Partnerplattformen veröffentlicht. Dazu zählen u.a. renommierte Magazine wie Zeit, Süddeutsche Zeitung oder Handelsblatt. Für Arbeitssuchende kostet die Veröffentlichung eines Profils über einen Zeitraum von bis zu 12 Wochen monatlich 95 Euro.
Fazit:
Jobware.de ist eine sehr übersichtliche und benutzerfreundliche Website, über die man gute Job- und Zusatzinformationen finden kann.
In der heutigen Zeit werden Bewerbungen immer wichtiger. Wo vor ein paar Jahrzehnten noch eine einzige Bewerbung oder maximal eine Hand voll Bewerbungen reichte müssen heutzutage vermehrt über 50 Stück geschrieben werden um irgendwann ein positives Ergebnis zu erhalten. Auch der Inhalt wird immer ausschlaggebender – ja sogar Psychologen werden bei größeren Betrieben nicht selten zu Rate gezogen um die Bewerbung bis aufs Mark zu prüfen und auf ihre Person hin zu Analysieren. Auch der Vorgang des Bewerbungsgesprächs wird immer langwieriger und fordernder. Zum Teil reicht ein einziges Bewerbungsgespräch, kombiniert mit einem allgemeinen Einstellungstest zur Feststellung der koordinativen und geistigen Eigenschaften, nicht mehr aus. Klar ist, dass die Kosten für eine Bewerbung, egal ob mit einem positiven oder negativen Ergebnis immer kostspieliger werden. Doch was kann man als Arbeitssuchender gegen solch große, immer steigende Kosten tun? Nicht viele Menschen wissen, dass in der Tat die Anfallenden Kosten für ein solches Bewerbungsgespräch, so wie es gesetzlich vorgeschrieben ist, vom Betrieb übernommen werden müssen. Beispielsweise muss der Betrieb pro gefahrenen Kilometer zum entsprechenden Unternehmen in der Regel 30 Cent zahlen. Dies kann natürlich von dem entsprechenden Betrieb legitim im Voraus unterbunden werden. Ein Recht auf eine Kilometerpauschale entfällt somit allerdings komplett. Wollen sie also auf ihr Recht pochen, sollten sie nach dem Bewerbungsgespräch, egal wie es ausgegangen ist, nachfragen ob ihnen die Anfahrtskosten erstattet werden. Selbstvertrauen zahlt sich hier eindeutig aus. Auch braucht man keine Angst haben, dass diese Anfrage eine negative Auswirkung auf ihre Bewertung hat oder ihre Chancen in irgendeiner Weise reduziert. Ihr Verhalten zeigt lediglich Pflichtbewusstsein, Selbstvertrauen und Ernsthaftigkeit, was den meisten Arbeitgebern meist sehr willkommen ist.
Immer mehr Menschen leiden unter Rückenschmerzen und vorwiegend sind Menschen mit sitzenden Tätigkeiten betroffen. Wenn der Büroalltag durch Rückenschmerzen zur Qual wird, dann sollten Betroffene dringend handeln. Wie man im Büro vorbeugen kann und effektiv gegen Schmerzen vorgehen kann, ist erlernbar.
Falsch eingestellte Bürostühle, falsche Tischhöhen und Monitore die im falschen Winkel eingestellt sind, all dies führt zu Rückenschmerzen und Verspannungen. Rückenschmerzen sind nicht nur störend, sondern beeinträchtigt auch die Arbeit, da durch die Schmerzen die Konzentrationsfähigkeit stark nach lässt. Schon durch die richtigen Einstellungen von Büromöbeln und Monitoren kann man einiges gut machen und Verspannungen vermeiden. Leider reicht dies häufig nicht aus um den Rückenschmerzen Herr zu werden und so sollte im Büro grundsätzlich aktives Sitzen praktiziert werden. Aktives Sitzen bedeutet möglichst häufig die Sitzposition zu verändern und dadurch den Rücken zu entlasten. Idealer Weise sollte bei chronischen Rückenschmerzen an Stelle des Bürostuhls lieber ein Sitzball genutzt werden, denn dieser entlastet die Wirbelsäule beim Sitzen und automatisiert das aktive Sitzen.
Um die Rückenmuskulatur zu stärken sollte Gymnastik in den täglichen Ablauf mit eingeplant werden. Empfehlenswert ist verordnete Krankengymnastik, doch auch Qi Gong bietet sich an um den Rückenschmerzen zu Leibe zu rücken. Spezielle Kurse in Fitnessstudios und Volkshochschulen bieten neben guter Anleitung auch die Möglichkeit Kontakte zu anderen Betroffenen aufzubauen, sodass ein Austausch möglich wird. Bewegung ist das A und O um einen Ausgleich zum sitzenden Bürojob zu schaffen.Neben Gymnastik kann Schwimmen, Radfahren, Joggen und viel mehr den Bewegungsmangel ausgleichen.
Zusätzlich sollte man gegen vorhandene Verspannungen vorgehen. Eine Möglichkeit hierzu sind medizinische Massagen, doch auch mobile Masseure bieten sich an um gegen Verspannungen direkt am Arbeitsplatz vorzugehen. Einige Firmen unterstützen ihre Mitarbeiter und bestellen einmal die Woche einen mobilen Masseur ins Büro, sodass alle interessierten Mitarbeiter sich massieren lassen können. Eine Nachfrage bei Vorgesetzten kann lohnen, denn häufig braucht es nur eine gezielte Anregung, denn häufig leiden auch Vorgesetzte an Verspannungen und wissen darum, dass durch Verspannungen und Rückenschmerzen die Konzentration und die Leistungsfähigkeit nach lässt. Größere Firmen bieten sogar Fitnessräume für ihre Mitarbeiter an und unterstützen diese auch mit weiteren Maßnahmen bei der Bekämpfung von Rückenschmerzen und Verspannungen.
Eine in Deutschland immer populärer werdende Methode, ideale, intelligente sowie leistungsfähige Arbeitnehmer zu finden, ist der Eignungstest oder Berufstest. Sogenannte Tests erfordern meist neben einem guten Allgemeinwissen, große Konzentrationsfähigkeit, psychische Ausdauer und Strapazierfähigkeit sowie fundierte Kenntnisse in allem, was direkt oder indirekt mit dem angestrebten Beruf in Relation gebracht werden kann. Aufgrund ihres Schwierigkeitsgrades und der großen psychischen Belastung, werden Eignungstest oftmals kritisiert und von Bewerbern, zurecht gefürchtet, da sie die Berufswahl erschweren und viele Möglichkeiten verschließen können.
Im Grunde gibt es kaum einen Unterschied zwischen Berufs- und Eignungstests. In beiden Fällen sollen Bewerber ihre besondere Eignung und Kenntnis unter Beweis stellen und sich in Gruppenaufgaben und individuellen Testaufgaben bewähren, um den Personalchef davon zu überzeugen, dass sie die richtige Berufswahl getroffen haben. Der Unterschied besteht darin, dass Berufstests meist vor einer Einstellung erfolgen. Hierbei geht es geradewegs um den jeweiligen Beruf, das Arbeitsgebiet und diesbezügliches Hintergrundwissen. Vor allem Bewerber, in deren Berufswahl Jobs stehen, bei denen elementare Kenntnisse vorausgesetzt werden, müssen ihre Eignung unter Beweis stellen. Hierbei können sowohl Fragen zum Arbeitsgebiet, zur Arbeitsweise oder zum Unternehmen selbst gestellt werden.
Eignungstests hingegen werden oft dort eingesetzt, wo es um Beförderungen oder die Übernahme einer führenden Position geht. Hier kann die Testphase sowohl einen Tag, aber auch eine Woche dauern. In dieser Testphase sollen die einzelnen Bewerber ihr Geschick im Lösen komplizierter Textaufgaben, Rätsel und Gruppenaufgaben zeigen. Entscheidend ist die Art und Weise wie sich Bewerber innerhalb dieser Phase verhalten. Wer Initiative zeigt, entschlossen und konzentriert an die Aufgaben geht, punktet. Personalchefs setzen solche Tests vor allem dazu ein, um ihre Bewerber auf ihre Belastbarkeit und Arbeitsweise zu prüfen.
„Wenn Sie Interesse an unserem Unternehmen haben, schicken Sie uns Ihre vollständige Bewerbungsmappe zu. Unvollständige Bewerbungen können leider nicht berücksichtigt werden.“ Solche oder ähnliche Sätze stehen unter den meisten Stellenangeboten von Unternehmen und Firmen. Was für das Unternehmen völlig einleuchtend erscheint, bringt junge Bewerber zum Schwitzen und löst nicht selten Panik aus. Denn viele Bewerber wissen schlichtweg nicht, was genau in die Bewerbungsmappe muss. Während die einen noch für umfangreiche Bewerbungsmappen plädieren, empfehlen andere schmalere und übersichtlichere Inhalte. Beide Auffassungen haben ihre Richtigkeit, jedoch sind einige Unterlagen obligatorisch für jede Bewerbung, während andere zusätzliche Informationen vermitteln.
Zunächst soll jedoch ein Überblick über diejenigen Unterlagen gegeben werden, die unbedingt in die Bewerbungsmappe gehören. Jeder Bewerber wünscht sich, schon beim ersten Durchsehen seiner Bewerbung durch den Personalchef punkten zu können. Damit dies gelingt, sollte das Erste, was der Personalchef zu lesen erhält, das Bewerbungsanschreiben sein. Dieses vermittelt einen ersten Eindruck und macht Lust auf mehr. Hierauf folgen der Lebenslauf mit Lichtbild und Nachweise wie Zeugnisse oder Bescheinigungen über absolvierte Praktika und Fortbildungen, aber auch vorhandene Empfehlungsschreiben. Berufseinsteiger müssen hier außerdem noch das Ausbildungszeugnis beifügen. Manche Unternehmen verlangen zusätzlich zum Anschreiben ein sogenanntes Motivationsschreiben. Dieses soll Auskunft über die Motivationsgründe des Bewerbers geben und gehört zwischen Anschreiben und Lebenslauf. Die Anfertigung eines solchen Motivationsschreibens wird auch ohne ausdrückliche Aufforderung empfohlen.
Die Bewerbungsmappe selbst sollte dezent und einfarbig sein. Entsprechende Exemplare können in jedem Fachgeschäft oder in der Schreibwarenabteilung erworben werden. Vermeiden Sie Klarsichthüllen, denn viele Personalchefs nutzen die Bewerbungsunterlagen für Notizen. Verwenden Sie zudem ausschließlich hochwertiges und weißes Druckpapier. Die Bewerbungsmappe darf nicht geknickt werden. Daher muss der Versende- Umschlag entsprechend groß gewählt werden.
Das Motivationsschreiben wird den meisten angehenden Auszubildenden und Studienabsolventen noch recht unbekannt sein. Jedoch erwarten immer mehr Arbeitgeber und Personalchefs, dass Bewerber ihr Interesse an dem Beruf ausführlich begründen. Auf diese Weise soll ermittelt werden, weshalb ein Bewerber sich für einen Beruf entschieden hat und abgeschätzt werden, ob er die nötige Motivation und Zähigkeit mitbringt, um sich beständig und energisch, für seinen Wunschjob einzusetzen und weiterzuentwickeln.
Das Motivationsschreiben wird häufig auch als dritte Seite der Bewerbung bezeichnet und sollte niemals unterschätzt oder als bloßer Zusatz betrachtet werden, denn hierin präsentieren sich Bewerber fast schon auf die Art und Weise wie sie es sonst nur im direkten Bewerbungsgespräch können. Auch wenn nicht explizit danach verlangt wird, sollten sich Bewerber die Zeit nehmen und das Motivationsschreiben verfassen, um sich so einen Vorteil gegenüber anderen Bewerbern zu verschaffen.
Inhaltlich ist es ratsam, sich an die Angaben aus dem Lebenslauf zu halten und hierbei besondere Punkte, die nicht weiter ausgeführt werden konnten, ausführlicher zu bearbeiten. Da sowohl der Lebenslauf als auch das Anschreiben nur wenig Platz für die Ausarbeitung von Erfahrungen und besonderen Kenntnissen hinsichtlich des gewünschten Berufes bieten, ist es wichtig, diese im Motivationsschreiben hervorzuheben und persönliche Stärken und Motivationen näher zu erläutern. Das Motivationsschreiben ist oftmals die einzige Möglichkeit, sich entschieden von seinen Mitbewerbern abzuheben und individuelle Fähigkeiten und Kompetenzen für den Personalchef ersichtlich zu machen. Aus diesem Grund sollten Bewerber darauf achten, dass sie vor allem diejenigen Aspekte näher ausführen, die in direkter Relation zum angestrebten Beruf stehen. Auch sollte die Länge von einer Seite nicht überschritten werden und auf inhaltliche Genauigkeit und Stimmigkeit geachtet werden.
Bewerber sollten darauf vorbereitet sein, dass sie beim Bewerbungsgespräch nach bestimmten persönlichen Kompetenzen gefragt werden. Hiermit wollen Chefs in Erfahrung bringen, mit wem sie es zu tun haben.
„Wie teamfähig sind Sie?“ Chefs müssen sich darauf verlassen, dass ihre Mitarbeiter produktiv zusammenarbeiten. Einzelgänger sind daher nicht gerne gesehen. Wenn Sie nach Ihrer Teamfähigkeit gefragt werden, sollten Sie anführen, dass Sie Spaß daran haben in einer Gruppe zu arbeiten, sofern Sie Ihre Ideen produktiv einbringen können. Machen Sie jedoch auch deutlich, dass Sie genauso viel Freude an selbständiger Arbeit haben.
„Wie flexibel sind Sie?“ Wie immer gilt, Abstand nehmen von eingeübten Phrasen. Ein flexibler Arbeitnehmer zeichnet sich vor allen dadurch aus, dass er auch Sonderaufgaben übernimmt.
„Wie steht es um Ihre Motivation?“ Motivation ist die Grundvoraussetzung, die jeder Arbeitnehmer mitbringen muss. Antworten Sie nicht, dass Sie immer motiviert sind. Wenn Sie sich durch Ihre beruflichen Erfolge motivieren, wirken Sie gleich viel tatenfreudiger. Betonen Sie, dass Sie Ihre Fähigkeiten gerne weiter ausbauen wollen.
„Wie lösen Sie komplizierte oder ungeliebte Aufgaben?“ Beachten Sie, dass solche Fragen, in denen es um Ihr Arbeitsverhalten unter Schwierigkeiten geht, immer Fragen nach Ihrer Einsatzbereitschaft sind. Geben Sie Auskunft über Ihr Engagement und Ihre Kompetenzen wie Einsatzbereitschaft, Ausdauer und Eigenständigkeit. Wer auch ungeliebte Aufgaben übernimmt und stets versucht, das Beste aus sich herauszuholen gewinnt das Vertrauen und die Anerkennung des Chefs.
„Identifizieren Sie sich mit Ihrer Arbeit?“ Natürlich tun Sie dies. Aber bloß keine Übertreibungen. Spezialisieren Sie sich stattdessen auf bestimmte Aspekte des jeweiligen Berufs, mit denen Sie sich besonders gut identifizieren können, die Sie besonders motivieren und Aufgaben, die Sie besonders gut beherrschen.
Kaum ist die Bewerbungsphase offiziell vorbei, da steht dem künftigen Arbeitnehmer die nächste Hürde bevor. Denn viele Personalchefs fordern vor dem offiziellen Eintritt in den Betrieb eine mehrmonatige Probezeit, um sich endgültig für den einen oder anderen Bewerber zu entscheiden. Die Probezeit soll es Arbeitgebern ermöglichen, die Qualifikation und das Können ihrer Bewerber unter realen Umständen zu testen. Ob Sie diesen letzten und mitunter auch stressigsten Teil ihrer Bewerbungsphase gekonnt meistern, hängt nicht nur von Ihrem Engagement und Ihrer Kompetenz ab, sondern vor allem davon, wie sich dem Chef und Ihren Kollegen im Berufsalltag präsentieren, denn Sympathie und Teamfähigkeit sind oftmals entscheidend.
Die Probezeit umfasst in der Regel einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten, in denen Sie fest in den beruflichen Alltag Ihres Betriebs integriert sind. Sie Übernehmen alle Aufgaben, die Sie auch im Falle einer Festanstellung übernehmen würden. Trotzdem sind Sie während dieser Zeit noch nicht fest angestellt und können bis zum letzten Tag der Probezeit gekündigt werden. Auf diese Weise haben der Chef und Ihre Kollegen die Möglichkeit, Sie besser kennen zu lernen und zu testen, ob Ihre Aussagen bezüglich Ihres Arbeitsverhaltens, die Sie zuvor im Bewerbungsgespräch geäußert haben, der Tatsache entsprechen. Natürlich soll der psychische Stress Sie auch dazu motivieren, Ihr Können unter Beweis zu stellen und zeigen, dass Sie unter Stress gut und effizient arbeiten können.
Eine Probezeit hat meist noch eine weitere, wichtige Bedeutung. Wenn beispielsweise mehrere Bewerber mit ähnlich überzeugenden Qualifikationen zur Auswahl stehen, ist es für den Personalchef günstiger, diese gegeneinander auszutesten, um den geeignetesten Bewerber herausfiltern zu können. Im Umgang mit anderen Bewerbern sollten Sie gerade aus diesem Grund zuvorkommend und kameradschaftlich sein. Wenn Ihnen eine Aufgabe besonders leicht von der Hand geht, helfen Sie Ihren Mitbewerbern. Das zeigt dem Chef, dass Ihnen das Vorankommen des Teams und somit gleichbedeutend des Betriebs wichtiger ist als der persönliche Erfolg. Somit wären Sie ein besonders wertvoller und zuverlässiger Arbeitnehmer. Vor allem Letzteres ist heutzutage gefragter denn je.
Auch wenn die Probezeit großen Stress bedeutet, sollten Sie sich niemals einschüchtern lassen, sondern offenherzig und selbstsicher auftreten und sich stets auf Ihre Aufgaben konzentrieren und diese sorgfältig und gewissenhaft meistern. Dann werden Sie auch den Personalchef von Ihrer Eignung überzeugen können.
Unter den drei üblichen Arten von Lebensläufen zählt der tabellarische Lebenslauf zu der wichtigsten und verbreitetesten Form. Das hat mehrere Gründe. Zum einen kann der Personalchef mithilfe des tabellarischen Lebenslaufes sehr schnell mehrere Bewerber miteinander vergleichen, ihre Stärken herausfiltern und Schwächen sofort einsehen. Zum anderen lassen sich die wichtigsten Daten platzsparend entweder chronologisch oder nach Gliederungspunkten angeordnet auf einer Seite unterbringen und können gut archiviert und bei Bedarf wieder hervorgeholt werden. Unerfahrene Bewerber können sich zudem sehr leicht am vorgegebenen Muster des tabellarischen Lebenslaufes orientieren und somit möglicherweise Rechtschreib- und Formulierungsschwächen umgehen. Trotz aller Einfachheit des tabellarischen Lebenslaufes, gibt es auch hier Tücken und Fehler, die oft begangen werden.
Das Kernstück des tabellarischen Lebenslaufes ist die Gliederung. Diese muss unbedingt ersichtlich und nachvollziehbar sein. Der tabellarische Lebenslauf sollte in der Regel eine Seite umfassen und eine einheitliche Formatierung haben. Die Überschrift „Lebenslauf“ kann zentriert oder am linken Rand stehen. Das Bewerberfoto gehört in die rechte Ecke und sollte ein Passfoto sein. Da aufgrund des biometrischen Ausweises auf Passfotos oftmals nicht mehr gelächelt werden darf, kann auch ein anderes Foto genommen werden, sofern nur der Bewerber darauf zu sehen ist und die Größe mit einem Passfoto übereinstimmt. Wenn es in Ihrem Lebenslauf Lücken gibt, so sollten Sie diese nennen und mit Tätigkeiten wie Fortbildungen oder Praktika ausfüllen. Ein Beispiel für einen (nicht chronologischen) tabellarischen Lebenslauf für einen/eine angehende/n Journalisten/in könnte wie folgt aussehen:
Lebenslauf
Persönliche Daten:
Vor und Nachname:
PLZ/Wohnort:
Geburtsdatum und Geburtsort:
Nationalität/ Staatsangehörigkeit:
Familienstand:
Schulausbildung:
Monat/Jahr Name der Schule, Ort und Typ (Grundschule, Gymnasium)
Beispiel: Goethe Gymnasium in Düsseldorf, Abschluss Abitur (Note 2,5)
Grundwehrdienst/ Zivildienst:
Monat/Jahr Name der Dienststelle
Beispiel: Zivildienstleistender im Jugendhaus St. Pius
Berufliche Ausbildung/Studium:
Monat/Jahr Ausbildung Ausbildungsstätte, Tätigkeit, Abschluss
Beispiel: Volontariat beim Rundfunk in X, Schwerpunkt redaktionelle Arbeit
Monat/Jahr Studium Fach, Fachhochschule/Universität, Note
Beispiel: Studium der Journalistik an der X Universität in Y, Abschlussnote: 1,7
Praktika/ Weiterbildungen:
Monat/Jahr Firma, Ort, Tätigkeit
Beispiel: Praktikum bei der Tageszeitung in X, redaktionelle Arbeit, Berichterstattung
Weiterbildung in X, Verfassen von Nachrichten, Reportagen, Recherche Methoden
Beruflicher Werdegang:
Monat/Jahr Firma, Ort, Aufgabenbereiche hervorheben, die für Beruf relevant sind
Besondere Kenntnisse:
Sprachkenntnisse: Englisch, Italienisch, Französisch
Führerschein: Klasse B
EDV Kenntnisse: gute Kenntnisse in Word, Power Point und Excel
Fortbildungen: Journalistikschule
Interessen/ Hobbys: Lesen, Recherchieren, Verreisen
Ort, Datum: Unterschrift:
Praxismappe: So schreiben Sie einen überzeugenden Lebenslauf
Gewöhnlich verlangen Arbeitgeber von ihren Bewerbern lediglich einen tabellarischen Lebenslauf. In seltenen Fällen, wenn es um die Auswahl besonderer Bewerber für außergewöhnliche Positionen und Arbeitsbereiche geht, verlangen Personalchefs einen ausführlichen Lebenslauf. Dieser muss ausformuliert sein und das bisherige Leben, besonders im Hinblick auf den beruflichen Werdegang reflektieren. Daher müssen Bewerber außerordentlich großen Wert auf Rechtschreibung, Stil und Stringenz des Textes legen, um überzeugen zu können. Vor allem der Inhalt sollte einen klaren Gedankengang widerspiegeln.
Wichtig ist, dass Sie Ihren beruflichen Werdegang skizzieren, persönliche Fähigkeiten verdeutlichen, berufliche Perspektiven oder Ziele begründen und einen Überblick ihrer bisherigen beruflichen Erfahrungen ausarbeiten. Der Personalchef muss anhand Ihrer Ausarbeitungen erkennen können, wo Ihre Begabungen und Kompetenzen liegen und was Sie getan haben, um diese bestmöglichst zu entwickeln und zu fördern. Daher reicht es nicht, die Punkte auf Ihrem tabellarischen Lebenslauf einfach abzuarbeiten. Hier zählt der rote Faden, der ersichtlich werden muss mehr als eine detailgetreue Auflistung Ihrer Praktika oder Interessen. In Ihre Ausführungen müssen Sie allen voran ein System bringen, sodass eine gewisse Kausalität deutlich wird. Wer beispielsweise immer schon großes Interesse für Kunst hatte, wird möglicherweise schon für Museen oder Galerien gearbeitet haben, oder selbst an Wettbewerben teilgenommen und an Ausstellungen in der Schule mitgewirkt haben.
Ein ausführlicher Lebenslauf sollte trotz aller Ausführlichkeit einen bestimmten Rahmen nicht überschreiten. Zwar sind Kreativität und Wortgewandtheit gerne gesehen, jedoch muss der Text vor allem durch seinen prägnanten Inhalt hervorstechen, sodass sich der Personalchef ein greifbares Bild von dem Bewerber machen kann, welches er so schnell nicht mehr vergisst. Ein zu langer Text wirkt langweilig und bestimmte Details werden schnell wieder vergessen. Achten Sie daher auf die richtige Länge. Computergetippt sollte der ausführliche Lebenslauf etwa Schriftgröße 12 haben und nicht länger als eine Seite sein.
Der Hauptteil eines ausführlichen Lebenslaufes zur Bewerbung beim Theater könnte beispielsweise wie folgt gestaltet werden:
„Schon früh wirkte ich bei Theateraufführungen in tragenden Rollen mit. Um einen konkreten Einblick in die Theaterwelt zu bekommen absolvierte ich während meiner Schulzeit ein Betriebspraktikum am Theater und lernte die verschiedenen Bereiche wie Dramaturgie, Maske, Bühnentechnik sowie Theaterpädagogik kennen, sodass ich nach der Schule ein Studium der Theaterwissenschaften begann und kurz darauf Mitglied eines universitären Lesekreises wurde, in dem regelmäßig bedeutende Theaterstücke gelesen und besprochen wurden. Letztes Jahr hatte ich großen Anteil an der Inszenierung eines Theaterstückes, welches im Rahmen eines Stadtteilfestes aufgeführt wurde. Hierbei war es mir auch möglich, selbst einen Teil des Textes zu verfassen und Erfahrungen in den Bereichen Regie und Produktion zu sammeln.“
Praxismappe: So schreiben Sie einen überzeugenden Lebenslauf
