JobKultur

Bewerbung, Karriere und Job Trends

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Dienstag
Sep 2,2008

Gutes Benehmen ist eine der Grundvoraussetzungen für einen guten Einstieg ins Berufsleben. Wer sich gut präsentieren und seinen Vorgesetzten höflich und formgewandt entgegentritt, hinterlässt einen positiven Eindruck und gewinnt Sympathien. Aber auch nach der Einstellungsphase ist es wichtig, bestimmte Verhaltensregeln zu beachten. Vor allem im Umgang mit Kunden und Vorgesetzten gibt es Umgangsregeln, deren Verletzung eine ablehnende Haltung Ihnen gegenüber schaffen kann.

1. Pünktlichkeit
Wer seinen Kollegen und Kunden Respekt entgegenbringt, lässt sie nicht warten. Idealerweise sollte man immer fünf bis zehn Minuten mehr einplanen. Pünktlichkeit zeigt Verlässlichkeit und gibt Ihren Kollegen und Chefs das Gefühl, dass man auf sie bauen kann.

2. Ordnung am Arbeitsplatz
Der Arbeitsplatz muss sauber und ordentlich gehalten werden. Die Sorgfalt, die jemand seinem Arbeitsplatz widmet, sagt viel über seine Professionalität und die Qualität aus. Ordentlichkeit und System zeigen, dass man gewissenhaft und planend arbeitet.

3. Bekleidung
Die Kleiderordnung kann von Unternehmen zu Unternehmen sehr unterschiedlich gehalten werden. Einige verlangen strikte Einheit, andere lassen ihren Mitabeitern einen gewissen Freiraum. Am ersten Tag sollte man sich elegant und dezent kleiden. Um für später gewappnet zu sein, sollte man sich an der Kleidungsweise der Kollegen orientieren oder einfach vorher schon danach fragen.

4. Begrüßung/ Anrede
Generell verwendet man hier immer noch das „Sie“. Vorgesetzte sollten niemals geduzt werden, sofern diese es nicht ausdrücklich erlaubt haben. Ein ungefragtes duzen vermittelt zu große Vertrautheit und könnte abschreckend und unverschämt wirken.

5. Namen
Zudem sollten Sie sich bemühen, sich die Namen Ihrer Kollegen und Vorgesetzten zu merken. Wenn Sie einen Namen nicht direkt verstanden haben oder nicht wissen wie er geschrieben wird, bitten Sie Ihr Gegenüber, ihn deutlich zu wiederholen.

6. Umgang mit Kunden/Gästen
Reichen Sie deutschen Kunden zur Begrüßung immer die Hand. Augenkontakt ist hierbei wünschenswert. Bei der Anrede ist zu beachten, dass der höchste akademische Grad immer genannt werden muss.

7. Besprechungen
Kommen Sie immer vorbereitet in die Besprechung und nehmen Sie sich Schreibmaterial mit, um wichtige Ergebnisse festzuhalten.

8. Mobiltelefone
Handys stören die Konzentration im Büro. Wer ständig während Besprechungen angerufen wird, vermittelt seinen Kollegen zudem den Eindruck von mangelndem Interesse an der Arbeit und Unseriosität.

9. Unterhaltung
Dialoge sind wichtig, um den Kontakt zu den Kollegen aufzubauen. Inhaltlich sollte es anfangs noch nicht um Privatangelegenheiten und Probleme mit Kollegen gehen. Sprechen Sie unverfängliche, aber auflockernde Themen an.

10. Privates
Vermeiden Sie Klatsch und Tratsch am Arbeitsplatz. Dies könnte Ihnen den Ruf einbringen, nicht vertrauenswürdig zu sein.

Die Büro-Alltags-Bibel: Alle Regeln und Gesetze für den Job

Der Trend zur Heimarbeit

Montag
Aug 18,2008

Immer mehr Menschen wünschen sich, ihre Freizeit gewinnbringend zu nutzen. Heimarbeit liegt daher voll im Trend. Manchen sichern sich mit Hilfe von Online- Arbeit sogar eine längerfristige finanzielle Einnahmequelle. Aber nicht nur Privatpersonen haben die Vorteile der Heimarbeit erkannt und nutzen sie, auch Unernehmen und Arbeitgeber bieten immer mehr Jobs für Heimarbeiter an. Während der Arbeitnehmer größere Freiheiten erhält und sich seine Arbeitszeiten flexibler gestalten kann, profitieren Arbeitgeber von den entfallenden Kosten für Räumlichkeiten und Materialien. Im Internet bieten hierzu eine Fülle von Arbeitgebern seriöse Heimarbeit an. Jedoch gibt es fast genau so viele schwarze Schafe, die gutgläubige Menschen hinters Licht führen. Wer sicher gehen will, sollte sich daher immer die Meinung Dritter einholen, bevor Geld und Zeit umsonst investiert werden.

Das Medium Internet ermöglicht es Ihnen neben- oder hauptberuflich bei freier Zeiteinteilung, Ihr Geld zu verdienen. Je nach Qualifikation, Interesse und Zeitaufwand, den Sie bereit sind zu erbringen, bieten sich Ihnen die verschiedensten Möglichkeiten an. Am bekanntesten werden hierbei Online- Auktionshäuser sein. In der Tat haben hier schon einige das große Geld gemacht. Jedoch hängt Ihr Erfolg hierbei in erster Linie von Ihrer Originalität ab. Wer eine gute Idee hat, die preisgünstig verwirklicht werden und eine große Kundschaft anlocken kann, dem ist der Erfolg fast sicher. Jedoch sollten Sie zunächst kleine Brote backen und sich eine Weile erproben. Wenn Sie ein gutes Allgemeinwissen besitzen und Ihnen kreative Arbeit liegt, können Sie sich mit Texten ein wenig Geld dazu verdienen oder direkt eigene Romane schreiben und als e- books veröffentlichen. Heimarbeit lohnt sich in den meisten Fällen, bringt jedoch selten genügend ein, um davon leben zu können. Für Schüler, Studenten und kreative Geister ergeben sich aber ansprechende Nebenverdienste. Wie mit jeder Arbeit gilt jedoch auch hier, dass die Einnahmen steuerpflichtig sind.

Arbeiten im Ausland

Sonntag
Aug 10,2008

Die Globalisierung und der ständige Wettbewerb der Betriebe untereinander sorgen für einen immer internationaler werdenden Berufsalltag. Von Auszubildenden, Praktikanten und Studienabsolventen werden daher immer mehr Kompetenzen erwartet, die über das allgemeine Berufswissen hinausgehen. Hierzu gehören vor allem ausgeprägte Sprachkenntnisse, aber auch spezifisch kulturelle Kenntnisse, die vor allem für große Unternehmen mit internationaler Kundschaft bedeutend sind. Solche Erfahrungen und Kompetenzen, die für die Arbeit in internationalen Branchen notwendig sind, können Absolventen und Studenten am effektivsten direkt im Ausland erwerben.

Das Arbeiten im Ausland ist keine Seltenheit mehr. Vor allem Studenten wird es immer dringender empfohlen, den Schritt ins Ausland zu wagen, um sich für den späteren Beruf besser zu qualifizieren und sich gleichzeitig mehr Möglichkeiten zu eröffnen. Aber auch Auszubildende können im Rahmen eines Praktikums, für mehrere Monate ins Ausland gehen, um dort Erfahrungen zu sammeln, die individuellen Sprachkenntnisse zu erweitern und die Arbeitsweise und Kultur fremder Nationen kennen zu lernen. Hierzu bieten sowohl Unternehmen als auch Organisationen die Möglichkeit.

Das Arbeiten im Ausland setzt nach wie vor vorhandene Sprachkenntnisse voraus. Wer die Landessprache nicht beherrscht, wird sich nur schwerlich zurechtfinden. Sprachlücken sollten daher vor dem Einsatz im Ausland gefüllt werden. Natürlich muss das Arbeiten im Ausland auch finanziert werden. Studenten können hier Auslandsbafög beantragen. Auszubildende werden in seltenen Fällen von ihrem Arbeitgeber gefördert. Zudem bieten viele Organisationen spannende Auslandsaufenthalte für junge Menschen an, im Rahmen derer sie Wohltätigkeitsarbeit ausüben, viele Erfahrungen sammeln und ihren kulturellen Horizont erweitern. Weitere Informationen hierzu finden Interessierte sowohl bei der Bundesagentur für Arbeit, als auch bei den großen Organisationen selbst.

Mittwoch
Jul 16,2008

Die heutige Arbeitswelt ist in ständigem Wandel. Ein Jobwechsel ist daher längst nicht mehr ungewöhnlich, sondern fast schon Alltag. Statistiken zeigen, dass in Deutschland im Verlauf der letzten 25 Jahre beinahe 30% der Auszubildenden und Studienabsolventen dem erlernten Beruf den Rücken kehrten, um sich in neuen Arbeitsbereichen zu erproben. Im folgenden eine Auflistung der wichtigsten Gründe für einen Jobwechsel.

1. Höheres Gehalt und bessere Entwicklungsperspektiven
Für den Jobwechsel sind die Aussicht auf höhere Gehälter und Entwicklungschancen oftmals ausschlaggebend. Während Energie- und Lebenshaltungskosten immer weiter ansteigen, verändern sich die Gehälter in der Regel nicht. Viele Arbeitnehmer entscheiden sich frühzeitig für ein besseres Angebot oder einen Wechsel zur Konkurrenz, um sich ein adäquates Gehalt zu sichern und persönliche Ideen und Fähigkeiten besser umzusetzen.

2. Schlechtes Arbeitsklima
Studien verdeutlichen immer wieder, dass ein gutes Arbeitsklima und ein freundschaftlicher Umgang mit den Kollegen für eine gute Produktivität entscheidend sind. Wenn das Arbeitsklima durch Streitereien mit den Kollegen oder dem Chef sowie durch fehlende Kooperation gestört wird, leiden nicht nur die einzelnen Arbeitnehmer, sondern die gesamte Produktion. Daher lohnt sich ein Jobwechsel, um Frustrationen und täglicher Unzufriedenheit vorzubeugen. Vor allem, wenn es häufig zu ernsteren Konflikten und Kommunikationsschwierigkeiten mit dem Chef kommt, die die Motivation nachhaltig senken.

3. Eine drohende Entlassung
Bei vielen kommt zudem die Furcht vor Entlassungen hinzu. Aufgrund des steigenden Konkurrenzdrucks in vielen Branchen sind manche Betriebe einfach nicht mehr wettbewerbsfähig und daher gezwungen Stellen abzubauen. Für Arbeitnehmer ist es so betrachtet das Vernünftigste, einen Jobwechsel in Betracht zu ziehen, um einer möglicherweise dauerhaften Arbeitslosigkeit vorzubeugen.

4. Die Arbeit macht keinen Spaß
Wer einen Jobwechsel plant, sollte jedoch nicht den erstbesten Job annehmen, sondern gezielt nach einer Tätigkeit Ausschau halten, die den erlernten Kenntnissen und Interessen entspricht. Denn wer mit seinem Aufgabenbereich nichts anzufangen weiß, verliert auf Dauer nicht nur die Motivation, sondern leistet in der Regel auch weniger qualitative Arbeit als die Kollegen. Dies führt nicht selten zu einer erneuten Entlassung.

5. Fehlende Anerkennung im Beruf
Die erbrachte Leistung sollte vor allem Anerkennung bringen, damit sich der Arbeitnehmer mit seiner Tätigkeit identifizieren kann. Es ergibt in der Regel wenig Sinn, sich weiterhin zu bemühen, wenn weder Kollegen noch der Chef dem Arbeitnehmer die verdiente Annerkennung für gute Leistungen entgegenbringen.

Trotz der vielen Gründe, die für einen Berufswechsel angeführt werden können, sollten sich Arbeitnehmer gut überlegen, ob sich ein Berufswechsel wirklich lohnt. Krisenzeiten und unfreundliche Kollegen gibt es fast überall. Daher sollte man zunächst abwarten und sich die Vor- und Nachteile bewusst machen. Denn ein neuer Job bedeutet auch ein neues Umfeld, neue Kollegen und oft auch einen neuen und relativ unbekannten Arbeitsbereich.

Gehaltsberechnung

Sonntag
Jul 13,2008

Wer sich auch schon mindestens einmal über sein Kontoguthaben am Ende des Monats gewundert hat, gehört zu den vielen, die ihr Bruttogehalt erwartet haben. Laut Gehaltsberechnung wird jedoch nur der Nettolohn gezahlt. Grund hierfür sind die gesetzlichen Abzüge, die die Gehaltsberechnung zunächst kompliziert und undurchschaubar machen.

Jede Gehaltsberechnung geht von der Summe aus, die im Arbeitsvertrag festgehalten wird. Diese Summe stellt jedoch lediglich das Bruttogehalt dar. Hiervon müssen erst noch einige gesetzliche Abzüge wie die Lohnsteuer, der Solidaritätszuschlag, die Kirchensteuer, sowie die Anteile, die zur gesetzlichen Arbeitslosenversicherung, Pflegeversicherung sowie Rentenversicherung zu leisten sind, gemacht werden, um den Gesamtbetrag zu erhalten, der tatsächlich am Ende des Monats ausgezahlt wird.

Wie hoch die Abzüge für die Lohnsteuer ausfallen ist abhängig von der jeweiligen Lohnsteuerklasse des Arbeitnehmers. Wer beispielsweise verheiratet ist und Kinder hat, leistet geringere Beiträge als alleinstehende Arbeitnehmer. Die Summe, welche monatlich für die Lohnsteuer bezahlt wird geht an das Finanzamt und wird der Einkommenssteuererklärung angerechnet. Die Gehaltsberechnung sieht auch eine Zahlung zur Arbeitslosenversicherung vor, da diese im Fall der Erwerbslosigkeit das Einkommen sichert. Hierbei leisten Arbeitnehmer und Arbeitgeber je die Hälfte der gesetzlichen 3,3%. Ebenso verhält es sich mit den Abzügen für die gesetzliche Pflegeversicherung, die im Krankheitsfall stationäre oder häusliche Pflege zusichert. Die gesetzliche Unfallversicherung hingegen wird allein vom Arbeitgeber gezahlt. Die Kirchensteuer zahlen alle Mitglieder der Kirche. Wer aus der Kirche austritt, muss auch keine Kirchensteuer bezahlen. Anders verhält es sich mit dem Solidaritätszuschlag, der zurzeit 5,5% beträgt und den alle bezahlen, um die Kosten, die durch die Wiedervereinigung entstanden sind zu decken. Zusammengerechnet betragen die Abzüge, je nach Steuerklasse und Einkommenshöhe circa 25- 30% des Bruttogehalts.