Unter den drei üblichen Arten von Lebensläufen zählt der tabellarische Lebenslauf zu der wichtigsten und verbreitetesten Form. Das hat mehrere Gründe. Zum einen kann der Personalchef mithilfe des tabellarischen Lebenslaufes sehr schnell mehrere Bewerber miteinander vergleichen, ihre Stärken herausfiltern und Schwächen sofort einsehen. Zum anderen lassen sich die wichtigsten Daten platzsparend entweder chronologisch oder nach Gliederungspunkten angeordnet auf einer Seite unterbringen und können gut archiviert und bei Bedarf wieder hervorgeholt werden. Unerfahrene Bewerber können sich zudem sehr leicht am vorgegebenen Muster des tabellarischen Lebenslaufes orientieren und somit möglicherweise Rechtschreib- und Formulierungsschwächen umgehen. Trotz aller Einfachheit des tabellarischen Lebenslaufes, gibt es auch hier Tücken und Fehler, die oft begangen werden.
Das Kernstück des tabellarischen Lebenslaufes ist die Gliederung. Diese muss unbedingt ersichtlich und nachvollziehbar sein. Der tabellarische Lebenslauf sollte in der Regel eine Seite umfassen und eine einheitliche Formatierung haben. Die Überschrift „Lebenslauf“ kann zentriert oder am linken Rand stehen. Das Bewerberfoto gehört in die rechte Ecke und sollte ein Passfoto sein. Da aufgrund des biometrischen Ausweises auf Passfotos oftmals nicht mehr gelächelt werden darf, kann auch ein anderes Foto genommen werden, sofern nur der Bewerber darauf zu sehen ist und die Größe mit einem Passfoto übereinstimmt. Wenn es in Ihrem Lebenslauf Lücken gibt, so sollten Sie diese nennen und mit Tätigkeiten wie Fortbildungen oder Praktika ausfüllen. Ein Beispiel für einen (nicht chronologischen) tabellarischen Lebenslauf für einen/eine angehende/n Journalisten/in könnte wie folgt aussehen:
Lebenslauf
Persönliche Daten:
Vor und Nachname:
PLZ/Wohnort:
Geburtsdatum und Geburtsort:
Nationalität/ Staatsangehörigkeit:
Familienstand:
Schulausbildung:
Monat/Jahr Name der Schule, Ort und Typ (Grundschule, Gymnasium)
Beispiel: Goethe Gymnasium in Düsseldorf, Abschluss Abitur (Note 2,5)
Grundwehrdienst/ Zivildienst:
Monat/Jahr Name der Dienststelle
Beispiel: Zivildienstleistender im Jugendhaus St. Pius
Berufliche Ausbildung/Studium:
Monat/Jahr Ausbildung Ausbildungsstätte, Tätigkeit, Abschluss
Beispiel: Volontariat beim Rundfunk in X, Schwerpunkt redaktionelle Arbeit
Monat/Jahr Studium Fach, Fachhochschule/Universität, Note
Beispiel: Studium der Journalistik an der X Universität in Y, Abschlussnote: 1,7
Praktika/ Weiterbildungen:
Monat/Jahr Firma, Ort, Tätigkeit
Beispiel: Praktikum bei der Tageszeitung in X, redaktionelle Arbeit, Berichterstattung
Weiterbildung in X, Verfassen von Nachrichten, Reportagen, Recherche Methoden
Beruflicher Werdegang:
Monat/Jahr Firma, Ort, Aufgabenbereiche hervorheben, die für Beruf relevant sind
Besondere Kenntnisse:
Sprachkenntnisse: Englisch, Italienisch, Französisch
Führerschein: Klasse B
EDV Kenntnisse: gute Kenntnisse in Word, Power Point und Excel
Fortbildungen: Journalistikschule
Interessen/ Hobbys: Lesen, Recherchieren, Verreisen
Ort, Datum: Unterschrift:
Praxismappe: So schreiben Sie einen überzeugenden Lebenslauf
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