Während Fragen zur Ermittlung der persönlichen und fachlichen Kompetenz eines Bewerbers noch relativ leicht einzuüben sind, gibt es eine Gruppe von Fragen, die sehr gefürchtet wird. Sogenannte psychologische Fragen zielen meist darauf ab, den Bewerber in eine unerwartete Gesprächssituation zu bringen, um hinter der Fassade des Eingeübten, die wahre Person zu erkennen. Damit Bewerber auch mit solchen Fragen souverän umgehen können, hier einige Tipps und Beispiele:
„Wie gehen Sie mit Misserfolgen um?“ Keiner ist perfekt und Sie würden leicht den Eindruck erwecken, überheblich zu sein, wenn Sie damit antworten noch nie Misserfolge erlebt zu haben. Misserfolge sind dazu da, dass man aus ihnen lernt, seine bisherige Vorgehensweise überdenkt, neue Erfahrungen für künftige Projekte gewinnt und sich immer wieder von Neuem motiviert.
„Wie definieren Sie Erfolg?“ Hier sind Sie frei die private oder berufliche Perspektive zu wählen. Das Erreichen von wichtigen, selbstgesetzten Zielen oder das Bewältigen schwieriger Aufgaben können hier als Vorstellungen von Erfolg angeführt werden.
„Was unterscheidet Sie von anderen Bewerbern?“ Mit der fachlichen Eignung zu argumentieren ist gut, reicht aber nicht vollends, um zu überzeugen. Erzählen Sie von persönlichen Erfahrungen und Befähigungen. Dies ist aussagekräftiger als eingeübte Phrasen. Lassen Sie sich Ihre mögliche Verwunderung nicht anmerken. Ihr Chef muss an Ihrer selbstbewussten Reaktion sehen können, dass Sie selbst von Ihrer Eignung überzeugt sind.
111 Arbeitgeberfragen im Vorstellungsgespräch
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