Immer mehr Menschen hegen den Wunsch von zu Hause aus arbeiten zu können, doch nicht jedes Angebot für Heimarbeit ist auch legal. Potenzielle Betrüger nutzen den Wunsch vieler Menschen nach einer Tätigkeit von zu Hause aus und versprechen häufig einen sehr hohen Verdienst, der oft nicht im Verhältnis zu der Stellenbeschreibung steht. Immer wieder finden dubiose Stellenanzeigen anklang bei vielen Arbeitssuchenden und so sind die Gerichte schwer beschäftigt mit Geldwäsche, E-Bay Betrug und vielem anderen.

Doch nicht jede Heimarbeit ist Betrug, deshalb hier ein paar Tipps wie man unseriöse Angebote von seriösen unterscheiden kann.

1. Stellenanzeigen die Heimarbeit für jeden versprechen und dies noch ohne Qualifikation sollten gemieden werden. Äußerste Vorsicht ist geboten bei Formulierungen wie: Rentner, Hausfrauen, Schüler und Studenten für leichte Tätigkeit am PC gesucht, Zeitaufwand ca. 2 Stunden pro Tag, Verdienst 1500 Euro im Monat.

2. Seriöse Firmen fordern auch im Heimarbeitsbereich eine seriöse Bewerbung und fragen neben den Daten des Bewerbers auch die Fähigkeiten und den beruflichen Werdegang ab.

3. Bewerber sollten darauf achten nicht nur E-Mail Kontakt mit Arbeitgebern zu halten, sondern zusätzlich Telefonkontakt, bzw. sollte der Sitz der Firma überprüft werden, denn viele Betrüger nutzen erfundene oder entliehene Daten.

4. Ein Blick auf A-I3 lohnt immer, da hier die E-Mails und Betrugsmaschen im Bereich Phishing, Geldwäsche und E-Bay Betrug gesammelt und veröffentlicht werden.

5. Seriöse Firmen verlangen von Bewerbern keine finanziellen Vorleistungen für Unterlagen oder für die Bearbeitung der Bewerbung.

6. Kundenzahlungen werden von seriösen Firmen direkt entgegengenommen und gebucht, hierfür werden nicht die Kunden der Mitarbeiter verwendet. Grundsätzlich sollte nie das Konto für Zahlungseingänge Dritter zur Verfügung gestellt werden.

7. Persönliche Accounts bei E-Bay und Co dürfen nie Dritten zur Verfügung gestellt werden. Seriöse Firmen nutzen ihren eigenen Account.

8. Hilfreich kann es auch sein nach dem Firmennamen des potenziellen Arbeitgebers im Internet zu suchen, denn in zahlreichen Foren tauschen sich Arbeitssuchende über Betrugsfälle und Arbeitgeber aus.

Wer sich diese Punkte zu Herzen nimmt und kritisch mit potenziellen Arbeitgebern umgeht, der ist auf der sicheren Seite. Gegen Zahlungsausfälle hilft zum einen eine vertragliche Absicherung und im Zweifel eine Bankbürgschaft über den voraussichtlichen Verdienst. Jedoch möchte ich hier noch anmerken, dass die Mehrzahl der Firmen die Heimarbeit vergeben seriös sind, trotzdem sollte man sich vor den schwarzen Schafen so gut es geht schützen.

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