Gutes Benehmen ist eine der Grundvoraussetzungen für einen guten Einstieg ins Berufsleben. Wer sich gut präsentieren und seinen Vorgesetzten höflich und formgewandt entgegentritt, hinterlässt einen positiven Eindruck und gewinnt Sympathien. Aber auch nach der Einstellungsphase ist es wichtig, bestimmte Verhaltensregeln zu beachten. Vor allem im Umgang mit Kunden und Vorgesetzten gibt es Umgangsregeln, deren Verletzung eine ablehnende Haltung Ihnen gegenüber schaffen kann.
1. Pünktlichkeit
Wer seinen Kollegen und Kunden Respekt entgegenbringt, lässt sie nicht warten. Idealerweise sollte man immer fünf bis zehn Minuten mehr einplanen. Pünktlichkeit zeigt Verlässlichkeit und gibt Ihren Kollegen und Chefs das Gefühl, dass man auf sie bauen kann.
2. Ordnung am Arbeitsplatz
Der Arbeitsplatz muss sauber und ordentlich gehalten werden. Die Sorgfalt, die jemand seinem Arbeitsplatz widmet, sagt viel über seine Professionalität und die Qualität aus. Ordentlichkeit und System zeigen, dass man gewissenhaft und planend arbeitet.
3. Bekleidung
Die Kleiderordnung kann von Unternehmen zu Unternehmen sehr unterschiedlich gehalten werden. Einige verlangen strikte Einheit, andere lassen ihren Mitabeitern einen gewissen Freiraum. Am ersten Tag sollte man sich elegant und dezent kleiden. Um für später gewappnet zu sein, sollte man sich an der Kleidungsweise der Kollegen orientieren oder einfach vorher schon danach fragen.
4. Begrüßung/ Anrede
Generell verwendet man hier immer noch das „Sie“. Vorgesetzte sollten niemals geduzt werden, sofern diese es nicht ausdrücklich erlaubt haben. Ein ungefragtes duzen vermittelt zu große Vertrautheit und könnte abschreckend und unverschämt wirken.
5. Namen
Zudem sollten Sie sich bemühen, sich die Namen Ihrer Kollegen und Vorgesetzten zu merken. Wenn Sie einen Namen nicht direkt verstanden haben oder nicht wissen wie er geschrieben wird, bitten Sie Ihr Gegenüber, ihn deutlich zu wiederholen.
6. Umgang mit Kunden/Gästen
Reichen Sie deutschen Kunden zur Begrüßung immer die Hand. Augenkontakt ist hierbei wünschenswert. Bei der Anrede ist zu beachten, dass der höchste akademische Grad immer genannt werden muss.
7. Besprechungen
Kommen Sie immer vorbereitet in die Besprechung und nehmen Sie sich Schreibmaterial mit, um wichtige Ergebnisse festzuhalten.
8. Mobiltelefone
Handys stören die Konzentration im Büro. Wer ständig während Besprechungen angerufen wird, vermittelt seinen Kollegen zudem den Eindruck von mangelndem Interesse an der Arbeit und Unseriosität.
9. Unterhaltung
Dialoge sind wichtig, um den Kontakt zu den Kollegen aufzubauen. Inhaltlich sollte es anfangs noch nicht um Privatangelegenheiten und Probleme mit Kollegen gehen. Sprechen Sie unverfängliche, aber auflockernde Themen an.
10. Privates
Vermeiden Sie Klatsch und Tratsch am Arbeitsplatz. Dies könnte Ihnen den Ruf einbringen, nicht vertrauenswürdig zu sein.
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