JobKultur

Bewerbung, Karriere und Job Trends

Montag
Jun 29,2015

Höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen locken Jahr für Jahr mehr Auswanderer in die Schweiz. Der 2015 erschienene Bewerbungsratgeber „Erfolgreich bewerben in der Schweiz“ ist eine Komplettanleitung von der erfolgreichen Bewerbung bis hin zum Umzug in die neue Heimat. In einem lockeren und gut lesbaren Stil werden alle relevanten Themen aufgegriffen.

Der Ratgeber ist gespickt mit Lohntabellen und Beispielen für Lebenslauf und Anschreiben. Die Aufstellungen beschreiben gefragte Branchen und deren Perspektiven, Löhne werden explizit benannt und den Lebenshaltungskosten gegenübergestellt. Nützliche Tipps und Tricks zu kulturellen und sprachlichen Unterschieden sind mit Sprachbeispielen humorvoll veranschaulicht. Es werden auch wichtige Themen wie Umzug und Aufenthaltsbewilligung erläutert.

schweiz-bewerbenHilfreich sind ebenfalls die Hinweise zur Vermeidung von Konflikten. Die höflichen Schweizer duzen gern und legen kaum Wert auf Titel, doch gibt es auch diejenigen, die Einwanderer ablehnen. Dieses Thema wird nicht verschwiegen. Es werden hier Beweggründe beleuchtet und Ratschläge zum richtigen Umgang gegeben.

Bewerbungsunterlagen wie Anschreiben oder Lebenslauf sind in kompletten Beispielen ausformuliert und werden als Download zur Verfügung gestellt. Der Ratgeber ist voll von Tipps zum Steuern sparen, für einen Zeit- und Nerven sparenden Umzug oder für die Jobsuche über spezielle Plattformen und Tageszeitungen. Ein Reiseführer in die Arbeitswelt der Schweiz, der Lust auf mehr macht und beim Lesen immer wieder Punkte präsentiert, bei denen man sich ertappt fühlt, denn daran hatte man gar nicht gedacht!

Mehr zum eBook „erfolgreich bewerben in der Schweiz„.

Kurse mit Bildungsgutschein

Montag
Jul 12,2010

Der Bildungsgutschein dient dem Zweck, Berufstätigen durch Aus- und Weiterbildung aus beruflichen Sackgassen zu helfen. Wer zwar eine abgeschlossene Berufsausbildung oder dreijährige Berufspraxis vorweisen kann, aber dennoch von Arbeitslosigkeit bedroht ist, kann zur Finanzierung einer Umschulung, Aus- oder Weiterbildung einen Bildungsgutschein beantragen.

Die Auswahl der Kurse mit Bildungsgutschein ist groß und reicht von der Weiterbildung im eigenen Berufsfeld bis hin zur zweiten Ausbildung mit Erwerb eines begehrten IHK-Abschlusses. Wer sich für solche Angebote interessiert, kann sich an einen regionalen Anbieter wenden oder sich auf den Seiten bekannter Fernschulen informieren, beispielsweise bei der Studiengemeinschaft Darmstadt oder des ILS. Als Kurse mit Bildungsgutschein bieten diese beispielsweise den Bilanzbuchhalter oder den Tourismusfachwirt mit IHK-Abschluss an, aber auch viele Fortbildungen für Interessenten, die gern im bisherigen Berufsfeld tätig bleiben möchten.

Der Vorteil der Kurse mit Bildungsgutschein an den Fernschulen ist, dass diese als berufsbegleitender Unterricht konzipiert sind. Wer nebenher arbeitet, sei es im Beruf oder nur im Nebenjob zur Ergänzung der Sozialleistungen, wird in angemessener Zeit mit dem Lernstoff fertig – doch auch, wer ganztägig zu Hause ist, genießt einen Vorteil und kann mehr Stoff auf einmal abarbeiten. Kurse mit Bildungsgutschein über Fernunterricht eignen sich beispielsweise für Arbeitslose oder junge Mütter, die gern so bald wie möglich mit aktuellen Argumenten für sich wieder in den Beruf einsteigen wollen. Der Nachteil an Fernkursen ist, dass oftmals die Gruppendynamik fehlt – es stehen zwar Chats und andere Austauschmöglichkeiten mit Fernlehrern und anderen Schülern zur Verfügung, jedoch fehlt der direkte Unterricht. Wer diesen bevorzugt, kann sich auf der Suche nach Kursen mit Bildungsgutschein an die örtliche Volkshochschule wenden – oftmals bieten diese für alle Berufsfelder interessante Weiterbildungsmaßnahmen an und bringen den Vorteil mit sich, dass man im Zuge des Unterrichts wertvolle neue Kontakte knüpfen kann.

Dienstag
Jun 8,2010

Das Angebot des Bildungsgutscheins richtet sich an Bewerber, die beruflich in einem Engpass stecken – entweder, weil ihnen der erlernte Ausbildungsberuf keine Arbeit mehr einbringt, oder aufgrund von Langzeitarbeitslosigkeit und entsprechendem Verlust der erlernten Fähigkeiten sowie fehlende aktuelle Praxiserfahrung.

Die Idee des Bildungsgutscheins klingt für viele Auszubildende in der ersten beruflichen Ausbildung attraktiv. Manche erhalten eine Vergütung für die geleistete Arbeitszeit, während einige – beispielsweise Übersetzer an speziellen Instituten – für den Unterricht zur Kasse gebeten werden. Gerade diese wünschen sich häufig finanzielle Unterstützung, erhalten sie aber nur unter bestimmten Voraussetzungen.

Die Grundvoraussetzung eines Bildungsgutscheins sind eine abgeschlossene Ausbildung oder eine dreijährige berufliche Tätigkeit. Weiterhin muss nachgewiesen werden können, dass es sich bei dem ausgesuchten Bildungsangebot über eine Ausbildungsmaßnahme handelt, die dem beruflichen Vorankommen dienlich ist.

Die Ausstellung eines Bildungsgutscheins ist daher lediglich für eine zweite Ausbildung möglich – doch auch in diesem Fall ist die Bewilligung abhängig von der Art der ersten Ausbildung. Wer sich für einen Beruf in einem sterbenden Wirtschaftszweig – etwa den Berg- und Maschinenmann – entschieden hat, wird im Falle der Arbeitslosigkeit mit hoher Wahrscheinlichkeit gefördert, wenn er sich für die Ausbildung in einem Beruf mit größeren Zukunftschancen entscheidet.

Nicht gefördert hingegen werden Erstauszubildende, sofern sie nicht über eine mindestens dreijährige Tätigkeit im Beruf verfügen. Ein Nebenjob während der Schulzeit reicht dabei nicht aus, meist erfüllt dieser auch nicht die nötige Mindestzeit von drei Jahren. Anstatt vor Beginn der ersten Ausbildung zu Zwecken des Bildungsgutscheins arbeiten zu gehen, empfiehlt es sich Erstausbildenden, stattdessen auf andere Fördermittel zurückzugreifen, etwa finanzielle Unterstützung durch das BAföG.

Montag
Apr 26,2010

Der Bildungsgutschein soll denjenigen Interessenten die berufliche Aus- und Weiterbildung ermöglichen, die nicht über ausreichend eigene finanzielle Mittel verfügen. In der Regel gilt als berechtigt, wer eine abgeschlossene Berufsausbildung hat oder mindestens drei Jahre beruflich tätig war. Voraussetzung ist weiterhin, dass die Bildungsmaßnahme das berufliche Weiterkommen oder den Wiedereinstieg bei Arbeitslosigkeit ermöglicht.

Wer einen Bildungsgutschein beantragen möchte, muss sich zunächst zu einem Beratungstermin bei der Agentur für Arbeit anmelden. Interessenten mit eigenem Sachbearbeiter wenden sich direkt an diesen, andernfalls hilft eine allgemeine Anfrage weiter. Wichtig für den Beratungstermin ist, dass man bereits ein konkretes Angebot oder zumindest eine Vorstellung davon hat, was man mit dem Bildungsgutschein machen möchte. Dazu sollte man dem Sachbearbeiter bisherige Bemühungen um Arbeit vorlegen können und gleichzeitig eine Vorstellung davon haben, wie sich der erworbene Abschluss oder die Fortbildung auf das berufliche Weiterkommen auswirken könnte.

Der Sachbearbeiter händigt anschließend den Antrag auf Förderung der beruflichen Aus- oder Weiterbildung aus. Wichtig ist dabei, dass der Antrag nur schriftlich gestellt werden kann – der Besuch des Beratungsgesprächs allein reicht dafür nicht aus. Er muss noch vor Beginn der Bildungsmaßnahme gestellt werden, damit ein Bildungsgutschein ausgestellt wird. Drängt die Zeit, so kann man das Beratungsgespräch im Einzelfall überspringen und direkt um den Antrag bitten.

Auch beim Antrag ist es hilfreich, nicht nur diesen zurückzugeben, sondern seine eigenen, konkreten Vorstellungen zu den Vorteilen der Aus- oder Weiterbildung beizulegen. Es können beispielsweise Stellenanzeigen aus dem Internet beigelegt werden, die belegen, dass Absolventen des Abschlusses auf dem Arbeitsmarkt gesucht werden. Viele Anbieter von Aus- und Fortbildungsmaßnahmen bieten auch eigene Erklärungen zum Nutzen ihrer Maßnahmen an.

Wer noch auf der Suche nach der passenden Fortbildungsmaßnahme ist, für den besteht die Möglichkeit bei zahlreichen Bildungsträgern kostenlos Informationsmaterial über angebotene Kurse zu bestellen. Bekannte Anbieter von Fernkursen sind z.B. AKAD, ILS oder SGD – Studiengemeinschaft Darmstadt.

Samstag
Apr 17,2010

Viele junge Leute suchen sich ihren Ausbildungsberuf nach dem Gefühl aus: Was liegt ihnen? Was interessiert sie? Wichtig ist dabei, dass sie sich vorstellen können, den Beruf ein Leben lang auszuüben. Die tatsächlichen Chancen, im Beruf später einen Arbeitsplatz zu finden, stehen dabei eher im Hintergrund.

In den Zeiten der Wirtschaftskrise, aber auch durch andere Umstände, etwa das Schwächeln oder der Abbau des Wirtschaftszweiges, kann es schnell passieren, dass man entlassen wird. Aus der Entlassung wird schließlich eine Langzeitarbeitslosigkeit, und mit jedem Tag sinken die Chancen, erfolgreich wieder in den Beruf einzusteigen – entweder, weil er in der gelernten Form gar nicht mehr existiert oder weil Unternehmen ungern Bewerber einstellen, die jahrelang keine praktische Arbeit geleistet haben, denn die Technologie entwickelt sich weiter.

Zu diesem Zweck gibt es den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit. In der Regel steht dieser Weg jedem offen, der mindestens eine Berufsausbildung oder eine dreijährige berufliche Tätigkeit absolviert hat, jedoch Schwierigkeiten beim Wiedereinstieg in den früheren Beruf hat. Potenziellen Kandidaten für den Bildungsgutschein steht zunächst ein Beratungsgespräch bei der Agentur für Arbeit zu, bei dem beschlossen wird, ob die vorgeschlagene Fort- oder Weiterbildung geeignet ist, den Bewerber wieder ins Berufsleben einzugliedern. Wer infolge von wirtschaftlichen Krisenzeiten entlassen wurde, aber einen Abschluss hat, der ihm prinzipiell den Weg in einen bestehenden Beruf eröffnet, empfiehlt sich beispielsweise ein Kurs, der ihm wertvolles, aktuelles Fachwissen zu einem bestimmten Thema vermittelt und ihn auf diese Weise interessant für den Arbeitsmarkt macht. Doch auch junge Erwachsene, die einen Schulabschluss oder eine nachträgliche Berufsausbildung nachholen wollen, kommen für den Bildungsgutschein in Frage.

Innerhalb von drei Monaten kann der Teilnehmer den Bildungsgutschein bei der jeweiligen Aus- oder Weiterbildungsstätte einlösen. Die Kosten einer Fortbildung deckt er zumeist ganz, während für das Nachholen eines Schulabschlusses meist längere, teure Kurse nötig sind.

Ausbeutung am Arbeitsplatz

  • Filed under: Arbeit
Donnerstag
Feb 4,2010

Ausbeutung am Arbeitsplatz kann in vielen Formen bestehen. Dieses Verhalten von Arbeitgebern verschärft sich im Regelfall in Zeiten, in denen der Arbeitsplatzmarkt ohnehin angespannt ist. Mitarbeiter scheuen die Konfrontation und dulden so häufig die Ausbeutung am Arbeitsplatz, obwohl sie sich des Unrechts bewusst sind.

Die Ausbeutung kann übrigens nicht nur im Hinblick auf Arbeitszeiten und Aufgabenübertragungen erfolgen. Auch sexuelle Ausbeutung am Arbeitsplatz kann gegeben sein, auch wenn diese nach öffentlichen Zahlen nicht die Ausmaße annimmt, die für sonstige Fälle der Ausbeutung bekannt sind.

Häufig ist eine Ausbeutung in der Form gegeben, dass ein Gehalt oder Lohn vereinbart wurde, hier aber vom Arbeitnehmer Leistungen in zusätzlicher Form zu erbringen sind, die in dieser Form weder durch Freizeit noch durch Entgelt beglichen werden. Der Arbeitnehmer muss hier entweder Aufgaben mit übernehmen, die seinem Tätigkeitsfeld gemäß Arbeitsvertrag nicht entsprechen oder er muss Mehrarbeit leisten, die auch nicht bezahlt oder mit Freizeit abgegolten wird.

Gerade das Thema Mehrarbeit ist ein sehr komplexes Themengebiet im Rahmen des Arbeitsrechts. So kann ein Arbeitnehmer in einigen Fällen natürlich zu Mehrarbeit verpflichtet sein. Dass sich der Arbeitgeber aber daraus das Recht auf die Leistungen erwirkt, ohne hierfür zu zahlen oder Freizeit zu gewähren, ist eine Form der Ausbeutung am Arbeitsplatz. Besonders in kleineren Unternehmen, die zudem häufig keine Arbeitnehmervertreter aufweisen können, ist die Ausbeutung am Arbeitsplatz ein nicht seltenes Thema.

Um diesem Verhaltensmuster gegenzusteuern, sollte der Mitarbeiter das Gespräch mit den Vorgesetzten suchen. Arbeitsverträge sollten angepasst und hinsichtlich der Arbeitsstunden geklärt werden. Zusatzvereinbarungen wie Überstunden und deren Abgeltung sollten schriftlich für beide Seiten fixiert werden. Gerade in Fällen der sexuellen Ausbeutung kann es sinnvoll sein, sich arbeitnehmerseitige Unterstützung zur Seite zu holen, da hier ein Gespräch keine Lösung des Problems darstellt.

Schweigen aus Angst um den Arbeitsplatz ist sicherlich der falsche Lösungsansatz, der das Problem nicht lösen wird.

Sonntag
Jan 10,2010

Jobware.de ist ein Jobportal, welches sich auf Stellenangebote für Fach- und Führungskräfte spezialisiert hat. Anzeigen können hier sowohl von Arbeitgebern als auch Arbeitssuchenden aufgegeben werden.

Die Plattform präsentiert sich schon auf der Startseite umfangreich, aber dennoch übersichtlich. Auf den ersten Blick sind die verschiedenen Navigationsmöglichkeiten in der linken Spalte zu erkennen. Bereits auf der Startseite können Bewerber außerdem mittels einer Schnellsuchmaske nach passenden Jobs suchen. Wer detailliertere Auswahlmöglichkeiten für die Job-Suche benötigt, kann in der Rubrik „Stellenmarkt“ nach genauen Kriterien suchen und unpassende Angebote schnell herausfiltern.

Für Arbeitnehmer ist es außerdem möglich ein individuelles Bewerberprofil anzulegen in welchem Angaben gespeichert sind, die für einen potenziellen Arbeitgeber von Interesse sind. Die individuellen Profile der Arbeitssuchenden können in der Unterrubrik „Bewerbergalerie“ von Firmen und Arbeitgebern eingesehen werden.

Neben Jobangeboten gibt es auf Jobware.de eine große Bandbreite an weiteren nützlichen Leistungen. Unter dem Menüpunkt „Karriere“ werden Bereiche wie Bewerbung, Lebenslauf oder Vorstellungsgespräch ausführlich behandelt. Es gibt in einer Unterkategorie auch eine „Karriere Check“, bei dem Bewerber Ihre Bewerbungsunterlagen und Ihre Zeugnisse prüfen und optimieren lassen können. Wer darüber hinaus noch Bedarf an weiterer Beratung hat, kann im Bereich“Karriere Coaching“ auch einen individuellen Telefontermin mit einem Personalprofi vereinbaren und die Bewerbungsunterlagen dann in einem persönlichen Gespräch durchgehen.

Was kostet Jobware?
Für Arbeitgeber ist die Anzeigenaufgabe auf Jobware.de nicht gratis. Zum Preis von 995 Euro zzgl. Mehrwertsteuer kann eine Stellenanzeige eingestellt werden. Die Stellenanzeige bleibt für vier Wochen Online und wird gleichzeitig auf über 300 Regionalen und fachspezifischen Partnerplattformen veröffentlicht. Dazu zählen u.a. renommierte Magazine wie Zeit, Süddeutsche Zeitung oder Handelsblatt. Für Arbeitssuchende kostet die Veröffentlichung eines Profils über einen Zeitraum von bis zu 12 Wochen monatlich 95 Euro.

Fazit:
Jobware.de ist eine sehr übersichtliche und benutzerfreundliche Website, über die man gute Job- und Zusatzinformationen finden kann.

Mittwoch
Okt 14,2009

In der heutigen Zeit werden Bewerbungen immer wichtiger. Wo vor ein paar Jahrzehnten noch eine einzige Bewerbung oder maximal eine Hand voll Bewerbungen reichte müssen heutzutage vermehrt über 50 Stück geschrieben werden um irgendwann ein positives Ergebnis zu erhalten. Auch der Inhalt wird immer ausschlaggebender – ja sogar Psychologen werden bei größeren Betrieben nicht selten zu Rate gezogen um die Bewerbung bis aufs Mark zu prüfen und auf ihre Person hin zu Analysieren. Auch der Vorgang des Bewerbungsgesprächs wird immer langwieriger und fordernder. Zum Teil reicht ein einziges Bewerbungsgespräch, kombiniert mit einem allgemeinen Einstellungstest zur Feststellung der koordinativen und geistigen Eigenschaften, nicht mehr aus. Klar ist, dass die Kosten für eine Bewerbung, egal ob mit einem positiven oder negativen Ergebnis immer kostspieliger werden. Doch was kann man als Arbeitssuchender gegen solch große, immer steigende Kosten tun? Nicht viele Menschen wissen, dass in der Tat die Anfallenden Kosten für ein solches Bewerbungsgespräch, so wie es gesetzlich vorgeschrieben ist, vom Betrieb übernommen werden müssen. Beispielsweise muss der Betrieb pro gefahrenen Kilometer zum entsprechenden Unternehmen in der Regel 30 Cent zahlen. Dies kann natürlich von dem entsprechenden Betrieb legitim im Voraus unterbunden werden. Ein Recht auf eine Kilometerpauschale entfällt somit allerdings komplett. Wollen sie also auf ihr Recht pochen, sollten sie nach dem Bewerbungsgespräch, egal wie es ausgegangen ist, nachfragen ob ihnen die Anfahrtskosten erstattet werden. Selbstvertrauen zahlt sich hier eindeutig aus. Auch braucht man keine Angst haben, dass diese Anfrage eine negative Auswirkung auf ihre Bewertung hat oder ihre Chancen in irgendeiner Weise reduziert. Ihr Verhalten zeigt lediglich Pflichtbewusstsein, Selbstvertrauen und Ernsthaftigkeit, was den meisten Arbeitgebern meist sehr willkommen ist.

Sonntag
Aug 16,2009

Die Einführung von Kurzarbeit in einem Betrieb aufgrund der schwächelnden Konjunktur ist ohne Frage zuerst einmal eine negative Meldung für die betroffenen Arbeitnehmer. Aber im Nachhinein ist der Großteil der betroffenen Arbeitnehmer zuerst einmal froh, dass sie nur weniger Geld verdienen, aber nicht in die Arbeitslosigkeit geraten.
Doch auch die Einführung von Kurzarbeit ist für den Arbeitnehmer kein genereller Schutz vor der Arbeitslosigkeit, denn wenn sich die wirtschaftliche Lage für den Arbeitgeber weiter verschlechtert, können auch betriebsbedingte Kündigungen als nächster Schritt nicht ausgeschlossen werden.

Mit der Einführung von Kurzarbeit versucht der Arbeitgeber natürlich in erster Linie das qualifizierte Personal in seinem Betrieb trotz notwendiger Einsparungen weiter zu beschäftigen. Somit sollen zukünftige Zusatzkosten vermieden werden, wenn bei einer Verbesserung der Auftragslage wieder dieses Fachpersonal benötigt wird. Auch soll durch diesen Schritt natürlich eine möglichst sozialverträgliche Lösung für die Arbeitnehmer gefunden werden. Erst als letztes Mittel wird dann doch die betriebsbedingte Kündigung gesucht, welche dann auch dem schon in Kurzarbeit befindlichen Arbeitnehmer treffen kann.
Wichtig für den Arbeitnehmer ist nun, dass er natürlich auch gegen diese Kündigung vorgehen kann, wie gegen eine jede andere Kündigung. Dazu muss er aber die vorgesehene Frist von drei Wochen wahren, in der die Klageschrift beim Arbeitgericht eingehen muss. Erscheint die Kündigung also auch während der Kurzarbeit nicht rechtens, sollte sofort der Gang zum Anwalt angetreten werden.

Wichtig für Arbeitnehmer ist aber auch die Information zur Kündigung während der Arbeitszeit hinsichtlich der Höhe des Arbeitslosengelds. Hier gibt es immerhin einen Lichtblick für den Arbeitnehmer, dass die Kurzarbeit keine negative Auswirkungen auf das Arbeitslosengeld hat. Die Zeit der Kurzarbeit mindert die Ansprüche auf Arbeitslosengeld nicht und die Berechnung der Höhe des Arbeitslosengelds bezieht sich auch nicht auf das Gehalt während der Kurzarbeit, sondern berechnet sich nach dem Arbeitsentgelt ohne den Arbeitsausfall während der Kurzarbeit.

Kurzarbeit und Urlaub

Dienstag
Aug 11,2009

Für zahlreiche Beschäftigte ist das Jahr 2009 von Kurzarbeit geprägt. In der aktuellen Wirtschaftskrise kann die Kurzarbeit maximal 18 Monate lang angesetzt werden. Eine lange Phase, in der natürlich trotz Kurzarbeit auch gerne der verdiente Urlaub genutzt werden will. Doch inwiefern hat eigentlich die Kurzarbeit im Betrieb Auswirkungen auf den Urlaub?

Zum Urlaub gibt es im Zusammenhang mit der Kurzarbeit natürlich Regelung seitens des Gesetzgebers. Grundlegend steht dem Arbeitnehmer der volle Urlaubsanspruch zu, auch die Kurzarbeit ändert nichts an der Länge des Urlaubs.
Des Weiteren ist der Urlaub der Arbeitnehmer aber auch ein mögliches Mittel, damit der Arbeitgeber die Kurzarbeit eventuell sogar verhindern kann. Hierbei ist aber der Arbeitgeber auf die Teilnahme der Arbeitnehmer angewiesen, denn der Urlaubswunsch des Arbeitnehmer ist letztenendes höher gestellt als die Vermeidung von Arbeitsausfall. Für den Arbeitnehmer bedeutet das, dass ein bereits geplanter Urlaub mit den Kindern in den Ferien nicht gefährdet ist. Sein Arbeitgeber kann nicht verlangen, dass er beispielsweise den Urlaub sofort nimmt und somit ein Arbeitsausfall verhindert wird, weil aktuell zuwenig Aufträge vorhanden sind. Wünschenswert wäre natürlich dennoch, wenn eventueller Resturlaub insofern genommen werden kann, dass Kurzarbeit vermieden werden kann.

Auch hinsichtlich der Ansprüche auf Urlaubsentgelt gibt es klare Regelungen. Auch hier wird der Arbeitnehmer nicht zur Kasse gebeten, der Anspruch auf Urlaubsentgelt bleibt bestehen. Auch die Höhe ändert sich nicht durch die Aufnahme von Kurzarbeit im Betrieb, dabei spielt auch der Zeitpunkt des Urlaubs keinerlei Rolle. Somit bleibt festzuhalten, dass auch bezüglich des Urlaubs die Kurzarbeit einen wesentlichen Vorteil zur Kündigung ist, insbesondere für den Arbeitnehmer. Insofern sollte auch möglichst mit dem Arbeitgeber zusammengearbeitet werden, um mit dem Resturlaub eventuell sogar die Zeit der Kurzarbeit zu reduzieren oder gar ganz zu vermeiden.